Villacherin fährt Sohn mit Auto nieder

Nach Familienstreit

Villacherin fährt Sohn mit Auto nieder

Bub (9) wurde dabei verletzt, der Ehemann spricht von einem Unfall.

Nach einem Familienstreit hat in der Nacht auf Samstag eine 46 Jahre alte Villacherin mit ihrem Auto ihren Sohn angefahren und verletzt. Der Unfall passierte in einer dunklen Hauseinfahrt, die Polizei hält es für möglich, dass sie Mann und Kind absichtlich niederfahren wollte.

Das Ehepaar hatte zuvor in der gemeinsamen Wohnung heftig gestritten. Laut ORF Kärnten soll die Frau derart getobt haben, dass ihr 49 Jahre alter Ehemann die Wohnung mit dem neunjährigen Sohn der beiden verließ. Die 46-Jährige ging ebenfalls ins Freie und setzte sich ins Auto. Beim Ausparken in der Hauseinfahrt stieß sie ihren Sohn nieder, der Verletzungen an beiden Beinen erlitt. Der Mann blieb unverletzt.

Die Villacher Polizei untersucht nun, ob es sich um ein versuchtes Tötungsdelikt oder um einen unglücklichen Unfall handelt. Der Ehemann betonte bei der Einvernahme, seiner Ansicht nach sei die Kollision nicht mit Absicht herbeigeführt worden. Die Frau, die sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand und auch Alkohol getrunken hatte, wurde in die psychiatrische Abteilung des Klinikums Klagenfurt gebracht. Der Bub wurde im LKH Villach versorgt.

 

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