Kletterer stürzte 400 Meter in den Tod

Alpin-Unfall

Kletterer stürzte 400 Meter in den Tod

Weil sich der Sicherungshaken löste stürzte ein Kletterer 400 in den Tod.

Weil sich beim Abseilvorgang auf der Kletterroute Ostgrat der Zimba (2.643 Meter) ein Sicherungshaken aus dem Felsen löste, ist ein 29-jähriger Kletterer am Sonntag rund 400 Meter in die Tiefe auf ein darunterliegendes Schotterkar gestürzt. Dabei zog sich der Deutsche tödliche Verletzungen zu, teilte die Vorarlberger Polizei mit.

Sicherungshaken löste sich

Der Mann wollte gegen 13.30 Uhr gemeinsam mit einem 24-jährigen Bergkollegen die Zimba besteigen. Dazu wählten sie die Kletterroute Ostgrat mit Schwierigkeitsgrad 4. Als die beiden Deutschen gegen 15.30 Uhr den Gipfel noch nicht erreicht hatten, beschlossen sie auf derselben Route umzukehren. Der 24-Jährige seilte sich bis zum Wandfuß ab und wartete auf seinen Freund. Dieser stieg über die Felskante in die Wand ein, als sich plötzlich ein Sicherungshaken aus dem Fels löste.

Der Leichnam wurde nach Feststellung des Todes durch die Flugrettungsärztin des Hubschraubers C8 vom Polizeihubschrauber "Libelle" mittels Tau geborgen und nach Schruns geflogen. Ein Fremdverschulden wurde

OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten