LKW-Brand auf A21: Helden verhindern Inferno
LKW-Brand auf A21: Helden verhindern Inferno
LKW-Brand auf A21: Helden verhindern Inferno

Beherzte Ersthelfer

LKW-Brand auf A21: Helden verhindern Inferno

Fahrer und Helfer verhinderten Katastrophe.

Heldenmut verhinderte am Mittwochabend eine Katastrophe auf der A21 im Bezirk Baden: Gegen 19 Uhr war ein LKW-Sattelkraftfahrzeugzug, beladen mit Metallteilen, auf der A21 bei Hochstraß unterwegs. Während der Fahrt nahm der Lenker plötzlich Brandgeruch wahr und hielt sein Gespann geistesgegenwärtig am Pannenstreifen an.

Ein Brandherd hatte sich im Motorbereich gebildet und breitete sich bereits auf die Kabine aus. Einige Ersthelfer hielten sofort an und begannen den Brand mittels mehrerer Handfeuerlöscher zu bekämpfen.

© Joachim Zagler / Freiwillige Feuerwehr Alland

Die Führerkabine brannte völlig aus. (c)Joachim Zagler / Freiwillige Feuerwehr Alland

Ersthelfer alarmierten Feuerwehren

Besondere Erwähnung verdient ein oberösterreichischer freiwilliger Feuerwehrmann der FF Marchtrenk, der ebenfalls zufällig vorbeikam und die Erstmaßnahmen professionell gezielt leitete. Nur durch den beherzten Eingriff konnte das Übergreifen des Brandes auf den Auflieger verhindert werden.

Die ersteintreffenden Fahrzeuge der alarmierten freiwilligen Feuerwehren Alland und Klausen-Leopoldsdorf begannen umgehend mit den Löschmaßnahmen unter Atemschutz. Bald darauf konnte der Brand gelöscht werden. Zur Nachkontrolle des Feuers und der betroffenen Stellen wurde die Wärmebildkamera der FF Groisbach an die Einsatzstelle nachgefordert. So konnten die Nachlösch- und Kühlungsarbeiten gezielt gesetzt werden.

© Joachim Zagler / Freiwillige Feuerwehr Alland

Feuerwehren waren rasch vor Ort. (c) Joachim Zagler / Freiwillige Feuerwehr Alland

Durch den Brand wurden einige Treibstoffleitungen beschädigt und es kam während des Brandes zu einem Treibstoffaustritt. Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr konnte der Austritt gestoppt und die Dieselspur rasch gebunden werden. Zur Bergung des Sattelzuges musste ein privates Abschleppunternehmen an die Einsatzstelle gerufen werden. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Für die Lösch- und Bergemaßnahmen mussten mehrere Fahrspuren gesperrt werden.

© Joachim Zagler / Freiwillige Feuerwehr Alland

Trotz des beherzten Eingreifens gab es Bilder der Verwüstung. (c)  Joachim Zagler / Freiwillige Feuerwehr Alland


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