Mädchen-Killer prahlte mit Morden

Mordfall Lucile

Mädchen-Killer prahlte mit Morden

Hinweise mehren sich, dass gefasster Sex-Täter auch Lucile getötet haben könnte.

Der Bäckerlehrling des Grauens – Stefan B. Seit seiner Teenagerzeit steht der heute 26-jährige mutmaßliche Mörder der 12-jährigen Franziska in Neuburg/Donau mit dem Gesetz in Konflikt:

Erst klaute er Kennzeichen, dann Autos, er ist Tuning-Fan, hat keinen Führerschein, mit der Polizei lieferte er sich Verfolgungsjagden in seinem grünen Toyota, im Internet gibt er sich als Audi-Freak. Dazu kommt Kinderpornografie und rechtes Gedankengut. Vor Gericht stand er 2013, weil er auf 
Facebook Frauen belästigt und Nacktbilder von Kindern am Laptop hatte.

In der Vorwoche wurde Stefan B. (für den die Unschuldsvermutung gilt) als Hauptverdächtiger im Mordfall Franziska ausgeforscht. Er soll die 12-Jährige mit seinem Auto verfolgt, missbraucht und erschlagen haben. Wie berichtet, steht er jetzt auch im Fall Lucile in Kufstein im Visier. Und das spricht gegen ihn:

  • Kufstein liegt nur rund 180 ­Kilometer von seinem Wohnort in Bayern entfernt.
  • Wie bei Franzi schlug auch Luciles Mörder mit einem stumpfen Gegenstand gegen den Kopf.
  • Der Mann auf dem Phantombild im Fall der zierlichen Austauschstudentin (20) sieht Stefan B. ähnlich.
  • In beiden Fällen wurde die Leiche an Gewässern gefunden.
  • Der Tuning-Fan könnte im Pkw einen Wagenheber, mit dem Lucile erschlagen wurde, gehabt haben.
  • Laut Bild-Zeitung prahlte er gegenüber einem Bekannten zuletzt, dass die Drei-Augen-Tätowierung auf seinem Arm für drei Morde stehe . . .

Wer sah grünes Auto?

Der Verdächtige hatte Kontakte nach Tirol – und fand hier ein weiteres Zufallsopfer?
Wie berichtet, pflegte der verhaftete Neo-Nazi aus dem Raum Ingolstadt Bekanntschaften mit Gleichgesinnten in Österreich und war deshalb schon öfters über die Grenze gefahren.

Kufstein liegt an der Autobahn, wiewohl man zum Tatort im Mordfall Lucile nicht direkt zufahren kann. Stefan B. könnte den Toyota aber etwas entfernt abgestellt und den Wagenheber im Parka versteckt zum mörderischen Spaziergang an den Inn mitgenommen haben. Mit Spannung wird jetzt eine DNA-Auswertung erwartet.

(kor)

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