5.000 iPhones geraubt: Prozess

Duo verurteilt

5.000 iPhones geraubt: Prozess

Masken-Männer stürmten Lagerhalle, fesselten Arbeiter. Dann luden sie Beute auf.

Es war der frechste Handy-Coup der jüngsten heimischen Kriminalgeschichte, der schwer nach einem Insider-Job roch: Vier maskierte Masken-Männer hatten schwer bewaffnet zu Ostern im vergangenen Jahr das Hightech-Logistik-Lager der Firma Tectraxx gestürmt. Die Räuber überwältigten Lagermitarbeiter und machten sich mit der heißen Ware aus dem Staub.

Information in Zürich brachte Fall ins Rollen
Insgesamt schafften die Gangster 5.000 iPhones im Wert von 2 Millionen Euro mit einem bereitgestellten Lkw von der Anlage. Von der Beute und zwei Gangstern fehlt jede Spur.

Zwei Räuber wurden jedoch nach einem Tipp in einer Polizeistation in Zürich mittels internationaler Rufdatenerfassung gefasst. Die Serben standen am Mittwoch in Wiener Neustadt wegen des Oster-Coups in der Spedition vor Gericht.

Die Angeklagten (Anwälte: Rudolf Mayer und Nikolaus Rast) machten im Verhandlungssaal auf Unschuldslämmer und gaben an, lediglich kleine Aufpasserdienste übernommen zu haben. Ihre Auftraggeber wollten sie partout nicht preisgeben. Außerdem gaben sie an, dass ein anderer Komplize die Handys in einem Wald im ungarischen Sopron entsorgt haben soll.

Die Urteile gegen das Duo, drei und viereinhalb Jahre Haft, sind noch nicht rechtskräftig.

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