Video zum Thema FPÖ: Wut-Posting nach Mord an 16-Jähriger
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Schock & Trauer

Mord an 16-Jähriger: Wut-Posting von FP-Vizebürgermeister

Der dritte Mordalarm in den ersten beiden Wochen des Jahres in Nieder­österreich: Am Sonntagvormittag wurde im Anton-­Wodica-Park am Rande von Wiener Neustadt die Leiche von Manuela K. entdeckt. Die 16-Jährige lag unter einem Haufen aus Blättern und Zweigen. Am Sonntagabend wurde ein Verdächtiger ausgeforscht. Es handelt sich um den 19-jährigen Ex-Freund des Opfers. Die Polizei Niederösterreich veröffentlichte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Fahndungsfoto des Syrers Yazan A. Inzwischen konnte er in Wien festgenommen werden.

Asyl-Aberkennungsverfahren gegen ihn

2014 soll Yazan A. nach Österreich gekommen sein. Zuletzt war er in Wien gemeldet und für die Behörden kein Unbekannter. Er sei "amtsbekannt" heißt es aus Polizeikreisen. Im Oktober 2018 lief gegen ihn sogar ein Asyl-Aberkennungsverfahren. Dieses wurde aber eingestellt.

Wut-Posting von FP-Politiker

Der Schock rund um den Mord war groß, ebenso die Anteilnahme am grausigen Schicksal von Manuela. Nun meldete sich der Vize-Bürgermeister von Wiener Neustadt Michael Schnedlitz zu Wort. Er kann seine Wut offensichtlich nicht mehr zurückhalten und machte ihr in einem Facebook-Posting Luft. Der FP-Landesparteisekretär schrieb: "Sorry, aber: Wenn noch ein Politiker sagt, es sei alles in Ordnung oder ich noch einmal das Wort „Bereicherung“ höre, kotze ich!"

Auch "die armen Traumatisierten", sowie dass eine weitere Attacke stattgefunden hat, wolle er nicht mehr hören, so der Freiheitliche. "An erster Stelle steht der Schutz unserer Kinder!!! Das hat jeder Politiker, aber auch Medien, NGOs, Caritas, Asylindustrie & Co verdammt nocheinmal zu kapieren!!!", beendet er sein Posting.


 

Mutter fand Leiche der Tochter im Park

Manuela war abends mit ihrem Freund in mehreren Lokalen der Stadt unterwegs. Als die 16-Jährige am nächsten Morgen noch nicht zu Hause war, machten sich die Mutter und weitere Angehörige auf die Suche nach dem Teenager. Die Mutter soll es schließlich gewesen sein, die den Leichnam ihrer Tochter gegen 9.50 Uhr entdeckte. Der Park liegt nur wenige Meter von der elterlichen Wohnung des Opfers entfernt. Die Auffindungsstelle der Toten dürfte nicht der eigentliche Tatort gewesen sein. Etwas weiter entfernt im Park wurden von den Ermittlern Spuren eines Kampfes gefunden.

neustadt1.jpg © Viyana Manset Haber

neustadt3.jpg © Viyana Manset Haber

Opfer soll Anzeige wegen Sexattacke erstattet haben

Außerdem führten Schleif­spuren zum Fundort. Manuela K. ist dorthin verbracht worden. Eine Passantin hatte in den frühen Morgenstunden eine wichtige Entdeckung gemacht, als sie ­ihren Hund im Park Gassi geführt hatte. Sie beobachtete einen jungen Mann. Als dieser die Frau sah, verließ er fluchtartig den Park.

Manuela hatte sich erst vor kurzem von dem gesuchten 18-Jährigen getrennt. Es kursieren Gerüchte, wonach es zu sexuellen Übergriffen gegen die 16-Jährige gekommen war und sie deshalb Anzeige bei der Polizei erstattet hatte. Ob das Motiv für die Bluttat hiermit etwas zu tun 
hat, wird gerade geklärt. Für den Ex-Freund des Mord­opfers gilt die Unschuldsvermutung.

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