Baby zu Tode geschüttelt: Vater in Haft

Familien-Tragödie

Baby zu Tode geschüttelt: Vater in Haft

Ende Juli kam der Kleine auf die Welt – nur drei Monate später starb das bedauernswerte Kind.

NÖ. Der Tod des Buben (Name der Redaktion bekannt), der Ende Juli mit 55 Zentimeter Größe und mehr als vier Kilogramm Geburtsgewicht im Landesklinikum Neunkirchen auf die Welt kam, und der nicht einmal ein halbes Jahr alt werden durfte, beschäftigt Polizei und Staatsanwaltschaft.

Am Mittwoch wurde der Vater des Kleinkindes fest­genommen. Aufgrund von massiven Verdachtsmomenten wurde er in U-Haft genommen – der junge Mann aus Neunkirchen ist nicht geständig. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Mit verletztem Kleinkind im Auto zur Mutter gefahren

Was wird dem 19-Jährigen konkret vorgeworfen? Laut Polizei hatte das Kind in der Nacht auf den 30. Oktober in der Wohnung des Vaters übernachtet, während die leibliche Mutter (ebenfalls 19 Jahre alt) in ihrer eigenen Unterkunft war. Das Paar dürfte zuletzt also getrennt gelebt haben. In Panik, weil irgendetwas mit dem Buben passiert sein muss, fuhr der Jung-Papa zur Wohnung der Mutter, die sofort die Rettung alarmierte. Unfassbar: Wohl aufgrund eines Schütteltraumas – wie später ein Gutachter feststellen sollte – war das Baby so schwer verletzt, dass es vor Ort wiederbelebt werden musste. Dann wurde das Kleinkind kam ins Krankenhaus Wiener Neustadt transportiert, wo es trotz intensivmedizinischer Versorgung am 14. November verstarb. Wenige Tage, bevor es vier Monate alt geworden wäre. 

(kor)

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