Artenschutz

Bienenfresser schnabuliert Pläne für Betriebsgebiet

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Seltene Vogelart nistet auf geplantem Gewerbegelände in Melk - Grüne fordern Artenschutzprüfung vor Baustart.

Melk. Direkt an der Westautobahn bei Melk gibt es Pläne für ein künftiges Betriebsansiedlungsgebiet der Stadt. Doch die seltene Vogelart Bienenfresser nistet hier – wird das Gelände versiegelt, gibt es keine Bienen mehr und damit auch keine Nahrung für den Vogel.

Die Melker Grünen machen jetzt gegen die Pläne für das Betriebsgebiet mobil: „Wir sind sowieso gegen eine massive Bodenversiegelung. Jetzt steht aber auch noch fest, dass hier der Bienenfresser angesiedelt ist“, erklärt der Grüne Klubsprecher Gabriel Kammerer in der NÖN.

Er fordert eine Verträglichkeitsprüfung bezüglich Natur- und Artenschutz, da der Bienenfresser zwar inzwischen wieder häufiger in Niederösterreich heimisch sei, aber noch immer auf roten Liste der gefährdeten Tierarten stehe.

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