Blaualgen-Alarm

Erstes Badeverbot: Gift-Alarm in Klosterneuburg

Die Saison hat kaum eröffnet, schon folgt das erste Badeverbot.

Das Strandbad Klosterneuburg ist gesperrt! Die Bezirkshauptmannschaft Tulln hat den Altarm des beliebten Badeorts umgehend dicht gemacht, nachdem Wasserproben von Mitte Mai eine hohe Belastung durch giftige Cyanobakterien (auch als Blaualgen bekannt) gezeigt haben. Während das Naturgewässer tabu ist, bleiben die Schwimmbecken von den Bakterien verschont.

Konkret hat die Analyse ergeben, dass sich im "Altarm Gschirrwasser" die Bedingungen für eine sogenannte Algenblüte zuspitzen. Bei warmem Wasser und genügend Nahrung vermehren sich die Bakterien explosionsartig. Sie bilden Gifte, die beim Verschlucken schwere Beschwerden auslösen können - von Übelkeit über Fieber bis hin zu Lähmungserscheinungen.

Besonders gefährlich sind Blaualgen für Kinder - aber noch mehr für Hunde, die sich Algenreste aus dem Fell lecken oder abgestorbenes Material am Ufer fressen. Eine weitere Kontrollprobe wurde bereits beauftragt, doch bis neue Ergebnisse vorliegen, bleibt das Badeverbot bestehen.

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