Nach Verunreinigung

Feuerwehr sichert Trinkwasserversorgung in Hardegg (NÖ)

Die Feuerwehr sichert nach Abwasserunfall in Tschechien die Trinkwasserversorgung der Grenzgemeinde. Einsatz mit Tanklöschfahrzeugen läuft mindestens bis Mittwoch. 

Aufgrund einer Verunreinigung der Thaya am Montag auf tschechischem Staatsgebiet nach dem Bruch eines Lagerbeckens mit Abwasser wird die Trinkwasserversorgung der niederösterreichischen Grenzgemeinde Hardegg (Bezirk Hollabrunn) durch die Feuerwehr sichergestellt.

Wasserversorgung von Hardegg sichergestellt 

Bezirkskommandant Alois Zaussinger ging am Dienstagabend laut einer Aussendung von einer Fortsetzung des Einsatzes "zumindest bis Mittwoch" aus. Mehrere Tanklöschfahrzeuge und Wechsellader mit einer Gesamtkapazität von 23.000 Litern waren im Pendelverkehr unterwegs. Die Pumpen- und Filteranlagen zur Wasserentnahme aus der Thaya würden in Betrieb genommen, "sobald die erforderliche Wasserqualität wieder erreicht ist", erläuterte Zaussinger. Behördliche Proben würden in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Bezirkshauptmann Karl-Josef Weiss bezeichnete die Wasserversorgung von Hardegg laut der Aussendung als "sichergestellt".

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