Riesen Schuldenberg
Firma von Signa-Projekt "Hafen Korneuburg" pleite
Bei der Werft Korneuburg hätte ein neuer Stadtteil entstehen sollen. Auf einem 15 Hektar großen Areal östlich der Donau wollte man Wohnraum für rund 1.500 Menschen schaffen. Das Gesamtinvestitionsvolumen war ursprünglich mit 500 Mio. Euro beziffert worden. Die Gesellschaft, die zur SIGNA Development Selection AG gehörte, sollte eigentlich als Rechtsträgerin das Projekt entwickeln.
Rund 40 Mio Euro Schulden
Die Umsetzung scheiterte dann nach dem Zusammenbruch des Firmenimperiums von Rene Benko. Im Frühjahr 2025 wurde das Projektende endgültig besiegelt, da Stadt und Projektgesellschaft das beim Land eingereichte UVP-Verfahren zurückzogen. Der Gemeinderat von Korneuburg erließ dann eine Bausperre. Laut Creditreform stellte nun die projektfinanzierende Bank den Kredit fällig. Die Schulden machen rund 40 Mio. aus und verteilen sich auf zehn Gläubiger. Das Immobilienvermögen soll im Zuge der Konkursverfahren verwertet werden.
Bausperre auf Insel und Festland
Ein Kaufinteresse bestehe vor allem für "strategische Flächen", sagte Gepp. Der Stadt geht es um einegemeinsame Entwicklung mit einem oder mehreren Partnern. 2019 war der inzwischen insolvente Signa-Konzernals Investor beim Werft-Areal eingestiegen. Im Frühjahr 2025 wurde das Ende der Pläne endgültig besiegelt, da Stadt und Projektgesellschaft die beim Land eingereichten Unterlagen für das UVP-Verfahren zurückzogen. Die Stadtgemeinde hatte der Gesellschaft Ende 2025 ein Kaufangebot für die Grundstücke gemacht. Nun stellte die projektfinanzierende Bank den Kredit fällig, ein Konkursantrag war die Folge.
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