Inzestopfer

Fritzl-Enkelin geht es besser

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Im Inzestfall Amstetten scheint sich die Tochter/Enkelin von Josef Fritzl zu erholen. Sie war lebensgefährlich erkrankt ins Spital gebracht worden.

K., deren Einlieferung ins Krankenhaus zum Bekanntwerden des Inzest-Falles in Amstetten führte, konnte die Intensivstation am Landesklinikum Amstetten bereits "vor einigen Tagen" verlassen. Die Frau benötige aber "nach wie vor intensive medizinische, pflegerische und therapeutische Betreuung", so Klaus Schwertner, Sprecher der NÖ Landeskliniken-Holding am Dienstag.

Aus künstlichem Tiefschlaf geweckt
Die 19-Jährige "wurde aus dem künstlichen Tiefschlaf geweckt", so Schwertner. Weitere Auskünfte wurden am Dienstag nicht gegeben. Morgen, Mittwoch, findet rund um den Gesundheitszustand der 19-Jährigen eine Pressekonferenz statt. Weder von der NÖ Landeskliniken-Holding noch von Opferanwalt Christoph Herbst gab es am Dienstag eine Bestätigung für Gerüchte, wonach die 19-Jährige bereits ins Landesklinikum Mauer, wo ihre Familie betreut wird, überstellt worden sei.

Am vergangenen Freitag wurde die Untersuchungshaft gegen den - weitgehend geständigen - Verdächtigen im Inzest-Fall verlängert, ein Prozess soll noch in diesem Jahr stattfinden. Am 27. April war bekanntgeworden, dass der 73-Jährige seine Tochter 24 Jahre lang in einem Verlies eingesperrt und sexuell missbraucht haben soll. Während der Gefangenschaft zeugte er demnach mit der heute 42-Jährigen sieben Kinder, eines starb nach der Geburt. Die Einlieferung der lebensgefährlich erkrankten 19-jährigen Tochter hatte den Fall ins Rollen gebracht.

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