Alle Kunstschätze gerettet – niemand verletzt – Brandmeldeanlage als Lebensretter!
Aufatmen nach dem Feuer-Drama im Art Brut Center Gugging: Keine verletzten Personen, keine zerstörten Kunstwerke – und das Museum öffnet bereits diesen Samstag wieder seine Türen!
Alles gerettet!
Der entscheidende Held des Abends? Die Brandmeldeanlage! Sie schlug sofort Alarm, als das Feuer am 8. April an der Rückseite des Gebäudes ausbrach. Parallel dazu ließen die Mitarbeiter das Notfallhandbuch ab wie am Schnürchen ablaufen – Evakuierung über die vorgesehenen Fluchtwege, alles geordnet, niemand in Gefahr. Und die wertvollen Kunstwerke? Rechtzeitig in Sicherheit gebracht – alle unbeschädigt!
150 Helden im Einsatz / Großeinsatz
Rund 150 Feuerwehrleute aus Maria Gugging, Kierling, St. Andrä-Wördern, Hintersdorf, Hadersfeld, Ollern, Klosterneuburg und Kritzendorf kämpften gegen die Flammen – Brandstufe B3, also voller Großeinsatz. Der Brand hatte sich von der Rückfassade bis in den Dachstuhl gefressen, der zur Löschung geöffnet werden musste.
Dank vom Land NÖ. "Verletzt wurde niemand – dafür gilt allen Einsatzkräften ein herzlicher Dank", sagt Christoph Reiter vom Gebäude- und Liegenschaftsmanagement des Landes Niederösterreich. Der Schaden wird gerade von Gutachtern erhoben, die Sanierung soll so schnell wie möglich anlaufen.
Was bleibt geschlossen?
Nicht alles ist gleich wieder beim Alten: Das Café Bistro am Campus bleibt wegen der Brandschäden vorerst auf unbestimmte Zeit zu. Die Galerie Gugging hingegen blieb völlig unversehrt und hat die ganze Zeit normal geöffnet. Warum das Feuer überhaupt ausbrach? Das ist nach wie vor ein komplettes Rätsel – die Ermittlungen laufen.