Lebenstraum

Prein an der Rax: Millionen-Konzertsaal mitten in den Bergen

Der pensionierte Biochemiker Gustav Ammerer – reich geworden mit Hepatitis-Impfstoff-Patenten – hat einen ehemaligen Pferdestall abgerissen und dafür einen Millionen-Konzertsaal hingestellt. 

120 Plätze, zwei Balkone, über 100 individuell einstellbare Holzpaneele für perfekte Akustik. Kein Cent öffentliche Förderung – niemand soll ihm dreinreden!

Förderung junger Talente

Prein an der Rax: Millionen-Konzertsaal mitten in den Bergen
© APA/WOLFGANG HUBER-LANG

Der 74-jährige Gustav Ammerer schmunzelt: „Ich wollte selbst einmal Profimusiker werden – und bin es Gott sei Dank nicht geworden." Sein Cello-Spiel sei „keinem größeren Publikum zumutbar." Deshalb fördert er jetzt junge Talente.

"Mein letztes Abenteuer“

Prein an der Rax: Millionen-Konzertsaal mitten in den Bergen
© APA/WOLFGANG HUBER-LANG

Beim ersten Abo-Konzert begeisterten junge Musiker mit Strauss, Beethoven und Crusell. Ammerer nennt den Saal schlicht „mein letztes Abenteuer" – nach Expeditionen im Karakorum und Jahrzehnten Spitzenforschung Nächste Highlights: 9. Mai Klassik-Konzert, 30. Mai Architektur-Führung mit Jazz Jam Session. Nähere Informationen gibt es unter www.konzerte-hermannswoerth.at. Auf in die Rax!

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