Der pensionierte Biochemiker Gustav Ammerer – reich geworden mit Hepatitis-Impfstoff-Patenten – hat einen ehemaligen Pferdestall abgerissen und dafür einen Millionen-Konzertsaal hingestellt.
120 Plätze, zwei Balkone, über 100 individuell einstellbare Holzpaneele für perfekte Akustik. Kein Cent öffentliche Förderung – niemand soll ihm dreinreden!
Förderung junger Talente
Der 74-jährige Gustav Ammerer schmunzelt: „Ich wollte selbst einmal Profimusiker werden – und bin es Gott sei Dank nicht geworden." Sein Cello-Spiel sei „keinem größeren Publikum zumutbar." Deshalb fördert er jetzt junge Talente.
"Mein letztes Abenteuer“
Beim ersten Abo-Konzert begeisterten junge Musiker mit Strauss, Beethoven und Crusell. Ammerer nennt den Saal schlicht „mein letztes Abenteuer" – nach Expeditionen im Karakorum und Jahrzehnten Spitzenforschung Nächste Highlights: 9. Mai Klassik-Konzert, 30. Mai Architektur-Führung mit Jazz Jam Session. Nähere Informationen gibt es unter www.konzerte-hermannswoerth.at. Auf in die Rax!