Wahlkampfauftakt

Kampf ums Neunkirchner Rathaus: ÖVP und FPÖ scheinbar unversöhnlich

ÖVP-Bürgermeister Peter Teix tourt durch die Stadt, die FPÖ als Herausforderer mit Helmut Fiedler zieht zum Wahlkampfauftakt – in Neunkirchen ist der Wahlkampf voll entbrannt. Und die Fronten könnten unterschiedlicher nicht sein. 

Zwölf Stationen, hunderte Gespräche, ein Bürgermeister unterwegs: Peter Teix (ÖVP) hat seine erste Bürgermeister-Tour durch Neunkirchen abgeschlossen – und zieht eine mehr als positive Bilanz. "Gute Entscheidungen entstehen nicht am Schreibtisch allein", so Teix. Jung und Alt hätten das Wort ergriffen, Verkehr und Glasfaserausbau seien die heißesten Themen gewesen. Und bei den Finanzen lässt Teix keine Zweifel: Den von der SPÖ hinterlassenen Schuldenberg habe er mehr als halbiert, den Rechnungsabschluss 2025 um satte 55% verbessert. "Sehr viele Leute erkennen, dass ich in meiner Zeit als Finanzstadtrat und zuletzt als Bürgermeister alles daran gesetzt habe, für eine nachhaltige finanzielle Stabilität zu sorgen", so Teix im O-Ton.

Kampf ums Neunkirchner Rathaus: ÖVP und FPÖ scheinbar unversöhnlich
© ÖVP Neunkirchen

Drei Versprechen nimmt Teix mit ins Rathaus: Verkehrsprobleme lösen – allen voran die berüchtigte Ritterkreuzung. Bürgerbeteiligung stärken. Und die Stadtfinanzen langfristig absichern. "Diese Tour wird sicher nicht die letzte sein", kündigt der Bürgermeister bereits an.

Kampf ums Neunkirchner Rathaus: ÖVP und FPÖ scheinbar unversöhnlich
© ÖVP Neunkirchen

Fiedler & Landbauer: "Genug ist genug!" 

Kampf ums Neunkirchner Rathaus: ÖVP und FPÖ scheinbar unversöhnlich
© FPÖ Neunkirchen

150 Anhänger, Grillspezialitäten, Bier und jede Menge Zündstoff: Die FPÖ Neunkirchen schoss beim Wahlkampfauftakt mit Spitzenkandidat Helmut Fiedler und NÖ-Landesparteiobmann Udo Landbauer aus allen Rohren. Rund 150 Anhänger waren begeistert. Das Urteil der FPÖ über 16 Jahre ÖVP-Herrschaft in Neunkirchen ist vernichtend: "Ein Finanzchaos, ein Scherbenhaufen – und am Ende zahlen die Neunkirchner die Rechnung." Fiedler fordert einen klaren Systemwechsel: Gebührenerhöhungen zurücknehmen, Postenschacher beenden, Politik wieder für die Menschen machen. 

Kampf ums Neunkirchner Rathaus: ÖVP und FPÖ scheinbar unversöhnlich
© FPÖ Neunkirchen

"Seit 16 Jahren stellt die ÖVP den Bürgermeister, 15 Jahre war derselbe Mann Finanzstadtrat. Das Ergebnis? Ein Finanzchaos, ein Scherbenhaufen und am Ende zahlen die Neunkirchner die Rechnung. Das ist kein Zufall, sondern System. Und jetzt, wo dieses System ins Wanken gerät, sehen wir ganz klar die Machtpolitik der ÖVP mit persönlichen Angriffen, Fake News und Einschüchterungen. Das viel zitierte Miteinander gibt es nur im Hinterzimmer, beim Verteilen von Posten. Aber genug ist genug“, so Fiedler, der einen Systemwechsel forderte. 

Kampf ums Neunkirchner Rathaus: ÖVP und FPÖ scheinbar unversöhnlich
© FPÖ Neunkirchen

Udo Landbauer legte noch einen drauf: "Diese Stadt gehört nicht der ÖVP – sie gehört den fleißigen Neunkirchnern!" Fiedler sei der "Schutzpatron", den Neunkirchen jetzt brauche. Und wer jahrzehntelang Teil des Problems war, könne nicht plötzlich die Lösung sein – ein Seitenhieb direkt an Teix. 

Fazit nach dem Wahlauftakt in Neunkirchen

Kampf ums Neunkirchner Rathaus: ÖVP und FPÖ scheinbar unversöhnlich
© Stadt Neunkirchen

Am 31. Mai entscheiden die Neunkirchner: Weiter mit Teix – oder Systemwechsel mit Fiedler? Anzumerken ist: Fast die Hälfte wählte zuletzt nicht.

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