Die IMC Hochschule in Krems und das Hilfswerk Niederösterreich starten eine strategische Partnerschaft. Gemeinsam möchte man Forschungsprojekte im Pflegebereich vorantreiben und so die Entwicklung und Innovationen in der Hauskrankenpflege fördern.
Lehre, Forschung und Praxis könnten durch die Kooperation eng verschränkt werden, heißt es vom IMC in einer Aussendung. Personen vom Hilfswerk Niederösterreich mit viel Praxiserfahrung sollen zum Beispiel am IMC im Bereich Hauskrankenpflege und Demenz lehren, wie es auch bereits jetzt schon der Fall ist.
Zeitgleich erhalten Studierende durch das Hilfswerk die Möglichkeit für Forschungs- und Studienmöglichkeiten, wie für Bachelorarbeiten. Und auch die praxisorientierten Programme, etwa im Pflege-Lernzentrum in Krems, sollen für Studierende ausgebaut werden. Geplant sind zudem gemeinsame Forschungsprojekte, um Innovationen in der Hauskrankenpflege voranzutreiben.
Zusammenarbeit ermögliche "Qualitätsschub“
"Wir sind stolz, dass das IMC Krems uns als Partner gewählt hat“, sagt Hilfswerk-Pflegedirektorin Gabriela Goll. "Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine gezielte Weiterentwicklung der Pflege und einen Qualitätsschub im Pflegealltag.“
"Mit dem Hilfswerk Niederösterreich haben wir in den letzten Jahren schon mehrfach erfolgreich zusammengearbeitet und es freut mich sehr, dass wir nun auch offiziell noch effizienter an innovativen Projekten miteinander arbeiten werden“, so Markus Golla, Leiter des Instituts Pflegewissenschaft am IMC Krems.
Das Hilfswerk Niederösterreich ist mit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rund 15.000 Kundinnen und Kunden monatlich einer der größten Anbieter im Bereich der mobilen Pflege und Betreuung. Das IMC Krems wiederum bietet verschiedene Studien im Gesundheitsbereich an – etwa das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege.