Masters of Dirt aus Korneuburg denkt längst international. Während Hallen in Österreich und Europa regelmäßig aus allen Nähte platzen, laufen die Vorbereitungen für neue Märkte. Südamerika rückt dabei immer stärker ins Zentrum der Pläne.
Die Korneuburger Freestyle-Show Masters of Dirt hegt ambitionierte Expansionspläne. Während im laufenden Jahr circa 50 Shows auf dem Programm stehen - darunter Großveranstaltungen in Wien, Linz, Graz, Salzburg, Klagenfurt, Zürich, Stuttgart, Frankfurt und Mailand -, denkt Geschäftsführer Georg Fechter schon einen Schritt weiter. Man scharre auch in Istanbul, Buenos Aires und Santiago de Chile in den Startlöchern, kündigt er in einem Interview mit der Österreichischen Verkehrszeitung (ÖVZ) an.
Hinter Master of Dirt steht ein weltweit gefeiertes Freestyle-Motocross-Spektakel, "das die Grenzen der Schwerkraft und des Vorstellungsvermögens von vielen Menschen sprengt". Wenn die Event-Serie auf Tour geht, füllt das Equipment sieben Sattelschlepper für insgesamt 97 Teilnehmer.
Korneuburg als logistisches Kraftzentrum
Zur Firmenzentrale in Korneuburg gehören neben einer 2.500 Quadratmeter großen Halle ein Freizeitpark und die einzige vollelektronische Motocross-Strecke im Großraum Wien. Der Standort gilt als Hotspot für Freunde der schnellen und abwechslungsreichen Fortbewegung.
Er beherbergt auch die Aktivitäten der Marken "Masters of Merch" und "MOM Logistics", die allesamt im Besitz der Familie Fechter stehen. Masters of Merch ist Spezialist für Design, Produktion und Druckveredelung von Textilien und Merchandising-Sortimenten. MOM Logistics fokussiert im Online-Handel auf die Auftragsabwicklung der Fanartikel von Sportlern, Musikern und Eventveranstaltern.
Zu diesem Zweck bewirtschaftet MOM Logistics in Korneuburg ein Lager mit 700 Palettenstellplätzen. Für den Pionier des Freestyle-Sports auf zwei und vier Rädern zählt der schnelle Warenversand zu den entscheidenden Erfolgskriterien. Je nach Zielland und Beschaffenheit der Artikel bestehen Kooperationen mit Netzwerk-Anbietern wie UPS, DHL Express, FedEx, DPD Austria sowie darüber hinaus mit dem Streaming-Spezialisten Spotify.
Mittlerweile liegt das Versandaufkommen bei über 500.000 Paketsendungen im Jahr – Tendenz stark steigend. Seine Kunden gewinnt Georg Fechter über Mundpropaganda. "Bei uns gibt es kein Sales Team", stellt der Unternehmer fest. (NÖ Wirtschaftspressedienst - jh/mm)