Neues Labor

Krems kämpft gegen die Allergie-Plage

Fast ein Drittel aller Menschen leidet darunter — und es werden immer mehr! Allergien machen Millionen das Leben zur Hölle. Jetzt schlägt die Wissenschaft zurück: In Krems öffnet ein brandneues Labor, das den fiesen Auslösern auf molekularer Ebene auf den Leib rückt.  

Die Forscher entwickeln neue Tests — und geben der Allergie-Welle den Kampf an!

Jeder Zweite könnte bald betroffen sein!

Ob Hausstaub, Tierhaare oder Lebensmittel — Allergien sind auf dem Vormarsch. Schon jetzt ist die Hälfte der Bevölkerung anfällig, bei 30 Prozent ist die Allergie akut. Und Experten warnen: In nur zehn Jahren könnte bereits jeder Zweite weltweit betroffen sein! Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) schlägt Alarm — und setzt auf die Wissenschaft als Rettungsanker.

Österreich forscht seit Jahrzehnten — jetzt der nächste große Schritt

Seit 2020 bündeln Spitzenforscher ihre Kräfte im „Danube Research Allergy Cluster" (DARC): Die Karl-Landsteiner-Privatuniversität Krems, die Med-Uni Wien, die BOKU und das Universitätsklinikum St. Pölten arbeiten gemeinsam — 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stark. Jetzt wurde das neue Labor an der Karl-Landsteiner-Uni eröffnet — und Weltklasse-Forscher Rudolf Valenta spricht von einem echten Meilenstein: „Es ist wie ein Grashalm, der Beton brechen kann." Sprich: Der Same ist gepflanzt — die Wirkung könnte gigantisch sein.

Jede Allergie wird molekular nachgebaut

Im neuen Labor, geleitet von der Wissenschaftlerin Huey-Jy Huang, werden alle Forschungsergebnisse gebündelt. Die molekularen Bausteine jeder Allergie werden exakt aufgezeichnet — so kann jede Allergie auf molekularer Basis nachgebaut werden. Die Grundlage für revolutionäre neue Tests! Denn Allergien treten regional verschieden auf — auch das wird in Krems erforscht. Modernste Allergie-Chips ermöglichen dabei besonders frühe und präzise Diagnosen.

940.000 Euro für die Gesundheit der Zukunft

Die Kosten von 940.000 Euro teilen sich das Land Niederösterreich und die Med-Uni Wien. Rektorin Andrea Olschewski verspricht internationale Spitzenforschung — die Hoffnung auf spürbare Entlastung für Millionen Betroffene ist riesig!

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