Sparsamkeit

Landtagssaal-Umbau 2 Mio. Euro unter Budgetrahmen

Für den Umbau des Sitzungssaals des niederösterreichischen Landtags in St. Pölten sind von der Landesregierung erste Aufträge in der Höhe von 5,5 Millionen Euro freigegeben worden. 

"Wir liegen inflationsbereinigt rund zwei Millionen Euro unter dem vorgesehenen Budgetrahmen", hielt Landtagspräsident Karl Wilfing (ÖVP) am Freitag in einer Aussendung fest. "Wenn wir diesen Weg konsequent fortsetzen können, werden wir die budgetierten 11,2 Millionen Euro nicht ausschöpfen."

Das beschlossene Auftragsvolumen umfasst unter anderem Baumeisterarbeiten sowie Leistungen in den Bereichen Klima- und Elektrotechnik. "Damit ist der Startschuss für die konkreten Umbauarbeiten gefallen. Die beauftragten Unternehmen können nun planmäßig mit der Umsetzung beginnen", kündigte Wilfing an. Der Großteil der vergebenen Aufträge sei an niederösterreichische Unternehmen gegangen. Das St. Pöltner Unternehmen Klenk und Meder zeichne für Elektro- und Medientechnik verantwortlich, die Hochgerner Möbelwerkstätte aus Böheimkirchen (Bezirk St. Pölten) für die Bautischlerarbeiten.

Vergaben auf Landes-Website einsehbar

Unterstrichen wurde von Wilfing auch, dass Transparenz beim Projekt "oberstes Gebot" sei: "Alle Bürgerinnen und Bürger können den Fortschritt des Umbaus jederzeit nachvollziehen." Auf der Website des Landes sind die Vergaben und ein inflationsbereinigter Vergleich zwischen den budgetierten und den freigegebenen Summen einsehbar.

Der Landtagssitzungssaal wird in den kommenden Monaten barrierefrei gemacht und technisch sowie thermisch saniert. Erstmals in den neuen Räumlichkeiten tagen sollen die 56 Mandatarinnen und Mandatare laut Plan im September 2027. Bis dahin dient der Leopoldsaal im Erdgeschoß des St. Pöltner Landhauses als Ausweichquartier.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten