Meißel-Mörder streitet Bluttat ab

Nächster Justiz- & Abschiebeskandal

Meißel-Mörder streitet Bluttat ab

Nach dem Mord in einem Asyl-Heim in Maria Enzersdorf gehen die Wogen der Empörung hoch.

Einen Bangladescher soll in der Nacht auf Donnerstag ein Afrikaner (25) im St.-Gabriel-Haus erschlagen haben. Der Nigerianer, der in U-Haft sitzt, streitet alles ab. Dafür werden Umstände bekannt, die aufzeigen, dass das Opfer noch leben könnte. Und die Kids, die vom Afrikaner auf einem Spielplatz mit der Tatwaffe bedroht wurden, hätten sich das Horror-Erlebnis erspart.

Nur bedingte Strafen für zwei Drogendelikte

Denn wie bereits berichtet, war der Meißel-Killer amtsbekannt: Wegen Drogen­delikten fasste der Zuwanderer, der über Italien nach ­Österreich gekommen war, einmal vier und einmal fünf Monate Haft aus. Allerdings auf Bewährung. Das Asylansuchen des angeblich psychisch seit Langem auffälligen Mannes wurde abgewiesen, zweimal soll er sogar in Schubhaft gesessen, aber nach Beschwerden wieder freigelassen worden sein. Und warum wurde er nach den Dublin-Regeln nicht ins Erst-Eintrittland, nämlich nach Italien, abgeschoben? Nicht nur die FPÖ fordert hier volle Aufklärung.

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