Mordverdächtige wird im Häfen Nageldesignerin

Wichtiges Gutachten fehlt noch immer

Mordverdächtige wird im Häfen Nageldesignerin

Ein halbes Jahr schon sitzt die Mutter eines zweijährigen Mädchens in U-Haft.

NÖ. In der Justizanstalt Korneuburg macht die einstige Posträuberin und Floristin Tamara B. eine Ausbildung zur Nageldesignerin und bügelt Hemden. Bisher hatte die Verdächtige im Mordfall Hedwig Sch. (in Ebergassing) einmal in der Woche einen Lichtblick, wenn ihre kleine Tochter zu Besuch kam. Doch seit geraumer Zeit sieht sie die Kleine nicht mehr – weil die zuständige Sozialarbeiterin am dafür vorgesehenen Tag keine Zeit hat. Ihre Anwältin Astrid Wagner, die von der Unschuld der Frau überzeugt ist, kämpft dafür, dass Tamara B. und ihre Tochter, bevor sie sich völlig entfremden, wieder mehr Zeit miteinander verbringen dürfen. Inzwischen pocht Wagner darauf, dass sich die Polizei auch einen zweiten Verdächtigen (den Pfleger Peter K.) genauer ansieht, und fragt sich, warum das wichtigste Gutachten – ob das Blut am sichergestellten Bademantel ihrer Mandantin auch vom Opfer stammt – noch immer nicht fertig ist. 

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