Forschung

Neues Allergieforschungslabor in Krems eröffnet

In der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems wurde am 13. Mai das neue Allergieforschungslabor "Center for Molecular Allergology" von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP), Rektorin Andrea Olschewski, DARC-Projektleiter Rudolf Valenta und Huey-Jy Huang, Leiterin der CMA-Labors, eröffnet.

Hier wird erforscht, wie Allergien entstehen und wie man sie besser erkennen und behandeln kann. "Bereits heute ist weltweit jeder dritte Mensch von einer Allergie betroffen, in zehn Jahren könnte es bereits jeder zweite sein“, meinte Pernkopf. Sie würden den Schlaf, die Leistungsfähigkeit, Konzentration und somit auch den Alltag beeinträchtigen.

Land und Medizinische Uni Wien investieren

Das Danube Allergy Research Cluster, kurz DARC, umfasse rund 100 Forscherinnen und Forscher. Insgesamt wurden dafür 940.000 Euro investiert, getragen zu gleichen Teilen vom Land NÖ und der Medizinischen Universität Wien. Im Fokus stehen dabei unter anderem innovative Allergie-Chips, die Allergien besonders früh und präzise diagnostizieren sollen. Gleichzeitig wird an revolutionären Therapieformen gearbeitet, die die Aktivierung von Entzündungszellen verhindern sollen.

Eröffnung des Labors historischer Moment 

"Die Eröffnung dieses Labors ist ein historischer Moment, weil wir in Krems nun ein Labor für molekulare Allergieforschung haben“, hielt Universitätsprofessor Rudolf Valenta fest. „Wir haben hier in diesem Labor eine vollständige Kollektion der wichtigsten Allergene der Welt vereinen können.“ Huey-Jy Huang, Leiterin CMA-Labor, sagte: "Es geht um mehr Individualisierung und um mehr Personalisierung, um mehr Menschen zu helfen.“

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten