Nach dem Ende des roten Dauerblinkens kommt jetzt der "Windkraft-Atlas". Ab sofort sind Daten zu bestehenden und genehmigten Windkraftanlagen sowie zu den Windkraft- und Photovoltaik-Eignungszonen online im Niederösterreich-Atlas (NÖ Atlas) abrufbar.
Allein seit 2023 wurden 167 Windräder von ÖVP und FPÖ genehmigt. Flächenwidmungen wurden gemeinsam vereinfacht und Energie-Ausbauziele erhöht. "Mit den neuen GIS-Daten im NÖ Atlas machen wir Informationen zu Windkraft- und PV-Standorten sowie zu genehmigten Anlagen für alle einfacher zugänglich", betont dazu LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP). Die Informationen stehen nunmehr in Form von GIS-Layern zur Verfügung und sollen regelmäßig gewartet werden. Damit möchte man eine verlässliche, einheitliche Datengrundlage für Gemeinden, Planungsbüros, Projektwerber und die interessierte Öffentlichkeit aufbauen (im Bild: Windräder im Raum Bruck an der Leitha).
Unterstützung in früher Projektphase
Die neuen Online-Datensätze unterstützen die fachliche Arbeit für Unternehmen in frühen Projektphasen genauso wie die Orientierung der Bevölkerung: Wo sind Zonen gewidmet, wo bestehen bereits Anlagen, welche Projekte sind genehmigt? Im NÖ Atlas stehen insbesondere folgende Inhalte zur Verfügung: Windkraftanlagen (bestehend bzw. genehmigt): GIS-Daten zu Anlagen und Verfahren, die eine aktuelle Übersicht ermöglichen und als Ausgangspunkt für vertiefende Recherchen dienen. Windkraft-Eignungszonen: räumliche Abgrenzungen als Grundlage für Planung und weitere raumordnungs- bzw. projektbezogene Schritte. PV-Eignungszonen: Zonen für Photovoltaik als Orientierung und Planungsbasis im Rahmen der geltenden Vorgaben.
„Erst vor wenigen Tagen konnten wir das Ende des roten Dauerblinkens durchsetzen, die Umrüstung der Windräder startet jetzt und unnötige Lichtverschmutzung wird damit deutlich reduziert. Mit dem nunmehrigen Schritt erhöhen wir die Transparenz und damit die Akzeptanz weiter, das kommt der Bevölkerung und der Wirtschaft zugute“, so Pernkopf abschließend.