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Heftig! Europäisches Land verhängt jetzt Werbeverbot für Süßes
Online darf für diese Produkte gar nicht mehr geworben werden. Die Regierung will damit vor allem Kinder besser vor Fettleibigkeit schützen. Betroffen sind alle Produkte, die als zu zucker-, fett- oder salzhaltig gelten.
Supermärkte warben plötzlich für Rosenkohl & Käse
Schon in den Wochen vor Weihnachten hatte sich die Branche freiwillig an die neuen Regeln gehalten – Supermärkte warben statt für Christmas Pudding oder Brandybutter plötzlich für Rosenkohl und Käsehäppchen, berichtet tagesschau.de. Offiziell gilt das Verbot seit Januar.
Zuckersteuer & keine Rabatte mehr
Das Werbeverbot ist Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets gegen Übergewicht. Bereits 2018 führte die damalige konservative Regierung eine Zuckersteuer auf gesüßte Softdrinks ein. Die aktuelle Labour-Regierung hat diese nun ausgeweitet, unter anderem auf Milchshakes und gekühlte Kaffeegetränke. Zusätzlich wurden Rabattaktionen wie „Zwei für eins“ oder „Drei für zwei“ auf Süßigkeiten und stark fettige Produkte abgeschafft.
Fettleibigkeit bei Kindern
Gesundheitsminister Wes Streeting begründete die Verschärfungen im Parlament mit alarmierenden Zahlen. Fettleibigkeit nehme Kindern den bestmöglichen Start ins Leben, treffe sozial schwächere Familien besonders stark und verursache langfristige Gesundheitsprobleme. Gleichzeitig belaste sie den staatlichen Gesundheitsdienst NHS massiv. Das Werbeverbot solle helfen, diesen Druck zu verringern.
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