Tulln

Räuber nach drei Monaten ausgeforscht

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Der 27-Jährige attackierte einen Pkw-Lenker mit einem Pfefferspray.

Drei Monate nach einem Raubüberfall im Bezirk Tulln ist ein 27-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten als mutmaßlicher Täter ausgeforscht worden. Er soll einen tschechischen Lkw-Lenker (24), der am 18. Dezember Brennholz geliefert hatte, mit Pfefferspray attackiert und ihm die Brieftasche entrissen haben. Der Beschuldigte, der die Tat leugnet, wurde in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.

Nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich verstrickte sich der Verdächtige sowohl hinsichtlich seines Alibis als auch der Herkunft der tschechischen Kronen, die er nach dem Raub bei einer Bank gewechselt hatte, in Widersprüche. In seiner Wohnung wurden zudem ein unterdrücktes Kennzeichen, ein unterschlagener Führerschein und Bohrmaschinen aus dem Besitz seines ehemaligen Arbeitgebers gefunden.

Der Chauffeur hatte von dem Pfefferspray Entzündungen der Augen und Nasenschleimhäute davongetragen. Zwei Tage zuvor war bei einem tschechischen Sägewerk telefonisch Brennholz an eine Adresse in Michelhausen bestellt worden. Als der 24-Jährige die Ladung in den Garten kippte, griff ihn der Täter an und ergriff mit der geraubten Brieftasche die Flucht.

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