wachau

Land investiert

Relaunch für die Wachau startet

Das NÖ-Aushängeschild und UNESCO-Weltkulturerbe kriegt neue (und weniger) Schilder. 2010 wird ein einheitliches Orientierungssystem umgesetzt.

Die Lässigen aus der Wirtschaft nennen es CI – also corporate identity. Übersetzt heißt es: Eine Marke muss schnell erkennbar sein, nach innen und außen einheitlich kommunizieren und die „Verpackung“ der Marke sollte sich durch alle Präsentationen durchziehen. Genau das hat das Land NÖ mit der Wachau vor. Im Laufe des Jahres 2010 soll ein ganz neues Leitsystem etabliert werden. Das bedeutet, dass das Erscheinungsbild einheitlich wird. Besucher und Einwohner werden das in erster Linie an neuen und einheitlichen Schildern erkennen, „der Schilderwald muss endlich weg“, so die Auskunft der NÖ-Wirtschaftsagentur ecoplus, die das Vorhaben abwickelt.

Region entwickeln
Insgesamt fast 90.000 Euro (genau: 86.368) werden vom Land lockergemacht, um die Marke Wachau an die bereits bestehende Marke Niederösterreich anzugleichen.

Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav: „Das UNESCO-Kulturerbe Wachau ist für das Land Niederösterreich sowohl eine Auszeichnung als auch eine Verpflichtung, diese Region zu bewahren und behutsam weiterzuentwickeln. Investitionen in solche touristische Schwerpunktprojekte lohnen sich in jedem Fall.“

Farbe der Schilder
Im Moment wird gerade an der Farbwahl für die neuen Schilder getüftelt. Ziel ist es aber, für „Radfahrer, Autofahrer und auch Fußgänger ein System zu entwickeln, bei dem sich jeder auskennt“, so die ecoplus. Das Strategieprojekt mit dem Namen „Wachau 2010“ wird gemeinsam mit dem Arbeitskreis Wachau gestaltet. Die Mittel dafür kommen aus der ecoplus Regionalförderung mit Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln.

2010 wird als Termin aber sicher eng, denn erst Ende des Jahres kann das neue Leitsystem präsentiert werden.



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