Bei St. Pölten

Schock-Fund: Tote Tiere, Schweine abgenommen

Erneut Tierschutz-Skandal auf einem Bauernhof nördlich von St. Pölten. Bei einer Razzia Ende Februar entdeckten Behörden, Amtstierärzte und Polizei tote Tiere und unhaltbare Zustände. 

Ein totes Schwein und sechs tote Schafe lagen am Hof – dazu "mangelhafte Haltungsbedingungen" bei den Schweinen. Die Tiere wurden sofort an einen anderen Standort gebracht. Der Betreiber hatte es zudem verabsäumt, die Kadaver ordnungsgemäß zu entsorgen.

Schon 2023 Tierhalteverbot

Pikant ist: Der Hof war bereits vor Jahren negativ aufgefallen. Gegen den Eigentümer wurde 2023 ein Tierhalteverbot verhängt, das heuer vom Verwaltungsgerichtshof bestätigt worden ist. Der gesamte Bestand war deshalb formal auf eine Personengesellschaft übertragen worden. Rinder und Pferde mussten zwar nicht sofort abgenommen werden, werden aber schrittweise an private Abnehmer übergeben. Die Zahl der Tiere sei unter Behördenaufsicht bereits laufend reduziert worden. Bei der Kontrolle zeigte sich der neue Eigentümer kooperativ. Die Behörde prüft dennoch strafrechtliche Konsequenzen.

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