Gesundheit

SO kommen wir SICHER durch den Winterurlaub

Die Semesterferien stehen vor der Türe. Tausende Wintersportbegeisterte freuen sich auf ein paar Tage im Schnee und viele zieht es auf die Pisten. Doch was braucht es, damit man sicher durch den Winterurlaub kommt? 

"In ganz Österreich treten demnächst viele ihren lang ersehnten Winterurlaub an. Sport ist aber auch immer mit Risiken und Unfallgefahren verbunden. Gute Vorbereitung, umsichtiges Verhalten und die richtige Absicherung tragen maßgeblich zum Winterspaß bei“, betont Christian Eltner, Generalsekretär des Versicherungsverbandes (VVO). Rund ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung ist im Winter sportlich aktiv – und Skifahren zählt hierzulande nach wie vor zu den beliebtesten Wintersportarten. In den bevorstehenden Wochen werden wieder viele den Weg in die Skigebiete suchen, in der Hoffnung auf unfallfreie Aufenthalte und schöne Erlebnisse beim Wintersport.

Doch was gilt es zu beachten, damit die Tage im Schnee zum perfekten Pistenvergnügen werden? Welche Vorkehrungen sollte man treffen und wie kann man sich absichern?

Die Vorbereitung beginnt bei der Ausrüstung. Diese sollte den Verhältnissen und dem eigenen Können entsprechend gewählt und in gutem Zustand sein. Informationen über Verkehrssituation erleichtern die Reiseplanung. Besonderes Augenmerk sollte der Wettervorhersage gelten, vor allem, wenn man Touren im freien Gelände vorhat.

Umsichtiges Verhalten kann Unfälle verhindern

Auf der Piste, Loipe oder der Rodelbahn ist man meist nicht alleine unterwegs. Und wo viele Menschen zusammenkommen, steigt auch das Risiko für Unfälle mit Fremdbeteiligung. Rücksichtsvolles Fahren, angepasstes Tempo und das Einhalten der Pistenregeln tragen zur Unfallvermeidung bei. Sollte es dennoch zu einem Unglücksfall kommen, gilt es die Unfallstelle abzusichern und unverzüglich die Pistenrettung zu alarmieren. Abseits der Piste gilt es darüber hinaus, auf die aktuelle Lawinensituation zu achten.

Versicherungen federn finanzielle Folgen ab

Unfälle bringen neben körperlichen Folgen oft erhebliche finanzielle Belastungen mit sich. Nur wenige wissen, dass bei Freizeitverletzungen, die gesetzliche Sozialversicherung lediglich die Erst- und Akutversorgung übernimmt. Kosten für Folgebehandlungen, notwendige Umbauarbeiten oder die finanziellen Einbußen aufgrund von Invalidität sind nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt. Ein weiteres Thema, gerade bei Alpinunfällen, sind Bergekosten, die rasch mehrere tausend Euro betragen können und nicht von der Krankenkasse bezahlt werden. Private Unfallversicherungen bieten den richtigen Schutz.

Alpinunfälle – das sollte man beachten:

Unfallstelle sichernRettungskette in Gang setzen: Notruf 112 (Polizei) oder 140 (Leitstelle Bergrettung) – Wo ist der Unfallort? Was ist passiert? Wie viele Beteiligte? Wer ist der Anrufer?Erste Hilfe leisten, vor Auskühlung schützen

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