Eine Entdeckung, die die Wissenschaft auf den Kopf stellt! In St. Pölten wurden zwischen 2010 und 2019 tausende Skelette aus der Zeit des Schwarzen Todes ausgegraben – und die Forschung, die daraus entstand, könnte für die gesamte Menschheit lebensrettend sein!
Die Funde in St. Pölten gelten als weltweit einzigartige Quelle zur Erforschung der Pestgeschichte. Forscher gewinnen aus den Skelettresten mittels modernster DNA-Sequenzierung molekulare Fossilien der Pest-Erreger. Das Ergebnis: Ein nie dagewesener Blick in die genetische Geschichte einer der tödlichsten Seuchen der Menschheit!
Speichelproben der heutigen St. Pöltner gesucht
Jetzt wird es richtig spannend! Forscher nehmen von heutigen Einwohnern St. Pöltens Speichelproben und vergleichen deren Gene mit jenen der mittelalterlichen Pestopfer. Die entscheidende Frage: Gibt es Schutzgene, die manche Menschen damals vor dem Tod bewahrten – und die ihre Nachkommen heute noch in sich tragen?
Könnte uns vor der nächsten Pandemie retten
Archäogenetiker Johannes Krause vom Max-Planck-Institut in Leipzig macht die Brisanz der Forschung deutlich: Die Erkenntnisse sind nicht nur historisch interessant – sie könnten uns direkt auf zukünftige Pandemien vorbereiten! Nach Covid-19 weiß die Welt nur zu gut, wie wichtig solche Forschung ist.
Die Hoffnung der Wissenschaft
Wer die Immungene identifiziert, die vor Pest, Cholera oder Tuberkulose schützten, könnte den Schlüssel für den Kampf gegen künftige bakterielle – und virale – Bedrohungen in den Händen halten. St. Pölten als Schlüssel zur Rettung der Menschheit – die Wissenschaft macht es möglich!