Endlich umsetzen

S8: "Nach 20 Jahren endlich in die Gänge kommen"-VPNÖ-Lobner

Der endgültige Trassenverlauf sei laut ÖVP-LAbg. René Lobner "zweitrangig"– vielmehr gehe es um eine schnelle Umsetzung der Entlastungsstraße: diese sei "längst überfällig".

"Nach Jahrzehnten der dauerhaften Lärm- und Verkehrsbelastung in einer ganzen Region ist es endlich an der Zeit, bei der Umsetzung der Marchfeld-Schnellstraße aufs Tempo zu drücken“, mahnt der S8-Sprecher der Volkspartei Niederösterreich, Landtagsabgeordneter René Lobner. Bereits 2006 wurde die S8 ins Bundesstraßengesetz aufgenommen – ein trauriges Jubiläum. Lobner betont: "Wir machen seit Jahren auf das massive Verkehrsproblem im Marchfeld aufmerksam und setzen uns konsequent für die dringend benötigte Entlastungsstraße ein."

VPNÖ-Lobner: "Trauriges S8-Jubiläum, grüne Blockadepolitik" 

Die Marchfelder haben genug gesehen, ihnen fehle schlicht und ergreifend das Verständnis für die ständige Verzögerung. Nach jahrelangem gespanntem Warten auf die Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung war die Erleichterung in der Region mit der Baugenehmigung 2019 groß – "nur um von der grünen Ex-Ministerin Gewessler und ihrer ideologischen Blockade-Politik erst recht weiter auf die Folter gespannt zu werden", so Lobner.

"Bei der Umsetzung der Marchfeld-Schnellstraße aufs Tempo drücken!“ 

Nachdem der Verfassungsgerichtshof dem Einspruch des Landes Niederösterreich zu Beginn des Jahres nicht stattgegeben hatte, kündigte Lobner an, sich weiter entschieden für die S8 starkzumachen und bekräftigt dieses Bekenntnis: Täglich rollen bis zu 35.000 Fahrzeuge durch die Ortschaften des Marchfelds – darunter viele LKWs. "Dass dieser Verkehr nicht nur auf die Schiene verlagert werden kann, sollte mittlerweile allen Beteiligten klar sein. Eine S8-Schnellstraße würde nicht nur rund 18.000 Anrainerinnen und Anrainer entlasten, sondern stark zur Entwicklung der gesamten Region beitragen. Dabei ist es herzlich egal, ob die endgültige Trasse ein paar hundert Meter weiter nördlich oder südlich verläuft – wichtig ist, dass sie schnellstmöglich gebaut wird. Während andere in dieser Frage aus ideologischen Gründen Beton anrühren, bemühen wir uns weiter um eine tragfähige Lösung. Wir kämpfen für die Marchfelderinnen und Marchfelder!“, versichert Lobner abschließend.

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