Entschlossen

VPNÖ will sich weiter für S8 einsetzen

Nachdem der Verfassungsgerichtshof die Beschwerde von Land Niederösterreich und ASFINAG für den Bau der S8 Schnellstraße abgewiesen hat, feiern die Grünen im Land diese Entscheidung geradezu ausgelassen. Die Volkspartei zeige Akzeptanz, wolle sich jedoch dennoch für das Thema engagieren. 

René Lobner, Sprecher der Volkspartei NÖ und Gänserndorfs Bürgermeister, betont: "Die Marchfeld Schnellstraße ist eine dringend notwendige Infrastrukturmaßnahme, die maßgeblich zur Entwicklung und Entlastung der Region beitragen würde. Das sehen auch die Marchfelderinnen und Marchfelder so, die sich mit 76 Prozent klar für das Projekt aussprechen. Wie kann man eine solch klare Mehrheit ignorieren?"

Verkehrsentlastung und Entwicklungsmöglichkeiten

"Dass sich die Grünen um Helga Krismer jetzt über diese Entscheidung dermaßen freuen, zeigt, wie sehr sie den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern und jeglichen Bezug zu deren Lebensrealität verloren haben. Täglich rollen bis zu 35.000 Fahrzeuge durch die Ortschaften des Marchfelds, viele davon sind LKWs. Die S8 würde 18.000 lärmgeplagte Anrainerinnen und Anrainer von dieser Dauerbelastung befreien, tausende Pendlerinnen und Pendler nachhaltig entlasten und für der Region neue Entwicklungsmöglichkeiten ermöglichen. Wir sind eine wachsende Region, die Infrastruktur muss mitwachsen. Wir warten bereits viele Jahre auf die mit großer Mehrheit von Volkspartei, SPÖ und FPÖ im Nationalrat beschlossene Entlastungsstraße", so Lobner, der abschließend festhält: "Jetzt gilt es, die Entscheidung über die Revision abzuwarten, sicher ist aber: Wir kämpfen weiterhin für das, was die Marchfelderinnnen und Marchfelder wollen – die S8!"

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