W.E.B trotzt Windflaute: 168 Mio. Euro Umsatz trotz Rekord-Schwachwind

Der Öko-Energie-Riese wächst weiter – die Bilanzsumme knackte erstmals die MILLIARDEN-Marke.

Trotz historisch schwacher Windbedingungen in ganz Europa hält die W.E.B-Gruppe die Zahlen stabil! 168 Mio. Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2025 - nur minimal unter dem Vorjahr (170,4 Mio. Euro). Das Geheimnis? Kanada rettet die Bilanz!

Kanada ist der RETTER!

Finanzchef Michael Trcka macht kein Geheimnis daraus: "Vor allem unsere kanadischen Kraftwerke zeigten deutlich, dass sich geografische Diversifizierung bezahlt macht." Während in Europa kaum Wind blies, lieferten die Nordamerika-Standorte brav Strom - und damit Einnahmen! Das Ergebnis nach Steuern sank zwar auf 14,7 Mio. Euro (nach 20,3 Mio. Euro 2024) - aber angesichts der miesen Wetterlage ist das aus Sicht des börsennotierten Unternehmens ein Erfolg!

Mega-Projekt in Kanada - 94,4 MW

Die W.E.B baut massiv aus: 180 Mio. Euro wurden 2025 investiert - und das größte Einzelprojekt der Firmengeschichte startet gerade in Kanada: Weavers Mountain mit satten 94,4 MW! Dazu kommen neue Windparks in Frankreich und Deutschland - dort sogar erstmals mit 7-MW-Riesenanlagen! Insgesamt wurden 2025 bereits drei Windparks und sieben Photovoltaikanlagen mit 40 MW Gesamtleistung in Betrieb genommen.

Milliarden-Bilanz und 7.000 Aktionäre

Die Bilanzsumme überschritt erstmals die Marke von 1 Mrd. Euro! Und die Aktionärsbasis wächst rasant - im Februar 2026 wurde die Marke von 7.000 Kleinaktionären im Streubesitz geknackt! Auch die 20. Unternehmensanleihe wurde mit 32,8 Mio. Euro vollständig ausgeschöpft. Das Vertrauen der Anleger scheint demnach groß zu sein.

"E-Mobilität ade - Fokus auf Wind & Solar“

Nach dem Bilanzstichtag verkaufte die W.E.B ihre E-Mobilitäts-Tochter ELLA. Künftig gilt: Volle Konzentration auf Wind und Photovoltaik - plus der nächste große Trend: Batteriespeicher! Erste Projekte in Grafenschlag sind bereits in Planung.

Aufsichtsrat wird erneuert

Bei der Hauptversammlung am 29. Mai 2026 gibt es einen großen Umbruch: Drei langjährige Aufsichtsräte - darunter Vorsitzender Josef Schweighofer - treten ab. Neu sollen zwei Finanzexpertinnen ins Gremium: Birgit Brinda-Schumann und Gabriele Lehner.

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