Durchbruch

Startelf-Debüt gegen Mainz: Das ist Bayerns Super-Teenie Bara Sapoko Ndiaye

Statt teurer Stars setzt der FC Bayern München weiter auf junge Talente. Gegen Mainz durfte Bara Sapoko Ndiaye sein Startelf-Debüt in der Bundesliga geben. 

Lennart Karl, Tom Bischof und nun Bara Sapoko Ndiaye: Die Fans des FC Bayern müssen sich immer mehr an neue Namen gewöhnen. Denn anstatt verdienter Stars setzt der deutsche Rekordmeister auf junge Talente. Während Karl und Bischof bereits ein fester Bestandteil der Stammformation von Vincent Kompany sind, sorgte das Startelf-Debüt von Ndiaye für eine kleine Überraschung.

Denn über den 18-jährigen Senegalesen ist bislang wenig bekannt. Der 18-Jährige ist Teil des Spielerentwicklungsprogramms Red & Gold Football, wo neben den Bayern auch der Los Angeles FC von den Stars der Zukunft profitieren.

Bara Sapoko Ndiaye Bischof Karl
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Ndiaye stammt aus dem Senegal, dem selben Land wie Bayern-Star Nicolas Jackson oder Ex-Münchner Sadio Mané, denen erst vor wenigen Wochen der Titel im Afrika-Cup am grünen Tisch aberkannt wurde. Der neue Super-Teenie wechselte erst im Winter von den Gambinos Stars Africa nach Deutschland und ist bis Saisonende an den frisch gebackenen deutschen Meister verliehen.

Durchbruch in kürzester Zeit

In dieser kurzen Zeit dürfte er es bereits geschafft haben, auf sich aufmerksam zu machen. Nach zwei Kurzeinsätzen gegen Stuttgart und St. Pauli schlug gegen Mainz seine große Stunde. Der offensive Mittelfeldspieler feierte sein Startelf-Debüt für den großen FC Bayern München. Allerdings nicht auf seiner angestammten Position. Ndiaye wurde von Kompany als defensiver Mittelfeldspieler eingesetzt, ließ aber auch dort sein Talent aufblitzen.

Bara Sapoko Ndiaye Mainz
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"Bara ist jetzt der Erste (von Red&Gold Football, Anm. d. Red.), der wirklich oben ankommt. Er soll sich einfach adaptieren und den europäischen Fußball kennenlernen", war Sport-Boss Max Eberl schon beim Transfer vom Können des Teenies überzeugt. Auch bei den Trainingseinheiten überzeugte das Top-Talent. Der derzeitige Geschwindigkeitsrekord am Bayern Campus gehört dem Senegalesen mit 36 km/h.

Derzeit gehört ihm die Nummer 39 des FC Bayern, sollte er sich in den kommenden Wochen für weitere Aufgaben empfehlen, könnten die Bayern zuschlagen und sich die Dienste des "neuen Mané" auf einen längeren Zeitraum sichern.

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