"Faschingsscherz"
Wilhelmsburg: Rätselraten um Rücktritt von Stadtvize
Mario Springer (SPÖ) hat sein Amt als Vizebürgermeister sowie sämtliche weitere Funktionen mit sofortiger Wirkung zurückgelegt, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme des SPÖ-Bürgermeisters Peter Reitzner gegenüber noe.ORF.at. Springer habe "persönliche Konsequenzen aus einem Fehlverhalten im privaten Bereich“ gezogen.
„Dieses Verhalten ist nicht zu entschuldigen und entspricht in keiner Weise den Maßstäben, die wir an politische Verantwortungsträger stellen“, heißt es weiter. Dennoch sei der Vorfall „ausschließlich im privaten Umfeld“ passiert, es bestehe kein Zusammenhang mit der Tätigkeit für die Stadtgemeinde.
SPÖ: Kommunikation sei bewusst zurückhaltend
Was genau der SPÖ-Politiker beim Faschingsumzug gesagt haben soll, ist nicht bekannt. Laut FPÖ und Medienberichten dürfte es sich um eine mutmaßlich diskriminierende Aussage gegenüber einer Privatperson gehandelt haben. Die öffentliche Kommunikation sei bewusst zurückhaltend erfolgt, so Reitzner, „aus Schutz der betroffenen Person“.
Die FPÖ spricht währenddessen von „vermutlich vorgeschobenen Rücktrittsgründen, denen man nicht ehrlich begegne.“ Landtagsabgeordneter und Stadtrat Christian Brenner (FPÖ) kommentierte den mutmaßlichen Eklat in einer Aussendung: „Auch in geselligen Momenten und vor allem bei öffentlichen Feiern trägt ein Mandatar Verantwortung für sein Auftreten und hat eine Vorbildwirkung für die Bevölkerung und Jugend.“ Das ist natürlich alles eine pikante Angelegenheit, sobald wir mehr wissen, werde wir - diplomatisch -berichten.
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