Die Ehefrau von Schauspieler Heinz Hoenig hat sich in den letzten Jahren vielen Kämpfen gestellt. Jetzt zeigt sie sich auf Instagram hochemotional.
In der Welt der sozialen Medien, in der oft nur Hochglanz-Momente zählen, wählte Annika Hoenig nun einen anderen Weg. Mit einem emotionalen und nachdenklichen Posting gewährte die Ehefrau von Heinz Hoenig ihren Followern einen seltenen Einblick in ihr Seelenleben – und thematisierte dabei eine Herausforderung, die viele Mütter und Ehefrauen kennen: den Moment, in dem die Verantwortung für andere so schwer wiegt, dass man sich selbst aus den Augen verliert.
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Allein auf Reisen: Ein mutiger Schritt gegen die Angst
Annika Hoenig beschrieb offen, was ihr durch den Kopf ging, als sie sich entschloss, allein eine Reise anzutreten. Es war nicht die Vorfreude auf das Reiseziel, die überwog, sondern ein beklemmendes Gefühl: „Ihr habt Angst… Angst vor der Angst. Angst davor, zum ersten Mal im Leben und nur für einen kurzen Moment die Verantwortung abzugeben… die, die Jahre lang allein auf euren Schultern lastete.“
Die Entscheidung, diese Reise trotz der Bedenken anzutreten, beschreibt sie heute als eines der „größten Geschenke“, die sie sich selbst jemals machen konnte. Es war der bewusste Entschluss, dem „LEBEN zu vertrauen“ und die Last der täglichen Verantwortung zumindest kurzzeitig am Flughafen zurückzulassen.
Annika Hoenig postete emotionale Zeilen auf Instagram.
Die Rückkehr der „kleenen Anniii“
Die (Aus)Zeit diente nicht dem bloßen Urlaub, sondern der mentalen Inventur. Annika Hoenig nutzte die Ruhe, um Gedanken zu sortieren und sich selbst zu reflektieren. Das Ziel dabei war so simpel wie bedeutsam: Sie wollte wieder Kontakt zu jenem Teil ihrer Persönlichkeit aufnehmen, den der Alltag als Mama und Ehefrau oft verschüttet. „Ich konnte einfach mal wieder für einen kurzen Moment die fröhliche, kleene Anniii sein, die in der erwachsenen Annika wohnt“, so die zweifache Mutter.
Die gewonnenen Kraftreserven sieht sie dabei nicht als Egoismus, sondern als notwendige Investition in ihre Familie. Nur wer innerlich gestärkt sei, könne diese Stärke auch an Partner und Kinder weitergeben.
Dankbarkeit und das Ende der Last
Besonders bewegend ist Annikas Botschaft an ihr engstes Umfeld. Ihr Dank gilt explizit ihren Freunden und ihrer Familie, ohne deren Unterstützung sie diesen Schritt nicht gewagt hätte.
Für viele Follower ist Annika Hoenig mit diesem Post zum Vorbild geworden. Sie zeigt, dass das „Loslassen“ – so beängstigend es sein mag – kein Verrat an der Familie ist, sondern die Bedingung dafür, langfristig für sie da sein zu können. Eine wichtige Botschaft in einer Zeit, in der das „Mama-Sein“ oft mit einer Selbstaufgabe gleichgesetzt wird.