Der Agrar-Studiengang an der Fachhochschule OÖ präsentiert sich ab Herbst rundum neu strukturiert. Die Ausbildung wird noch besser an die Anforderungen der Landwirtschaft in der heutigen Zeit und auf wichtige Zukunftsthemen angepasst.
OÖ. Oberösterreich ist das einzige Bundesland in Österreich, in dem eine agrarische Ausbildung von der Fachschule über den Master bis zum Doktorat angeboten wird. Nun wurde der Agrar-Studiengang an der FH OÖ neu überarbeitet und wird ab Herbst angeboten. "Ziel ist es, Zukunftsthemen stärker zu verankern und die Ausbildung noch besser an die Anforderungen der Zeit anzupassen“, sagt Agrarlandesrätin Michael Langer-Weninger (ÖVP). Es wird eine Intensivierung des Praxisbezugs in der Ausbildung und eine Attraktivierung des Studiums für Studierende ohne landwirtschaftliche Vorbildung geben.
Verbessert wird im Rahmen neuen Studienplans ab 2026 die Studierbarkeit in organisatorischer Hinsicht. Dafür sorgt ein in Österreich einzigartiges „landwirtschaftsermöglichendes Zeitmodell“. Welche Vorteile bringt dieses Modell für angehende Hofübernehmern? Das Bachelor-Studium vermittelt mehr Inhalte im Winter und weniger im Sommer („erntefrei“). Lehrveranstaltungen zur Theorie findenauch abends, Online oder zum Nachhören statt. Zudem stehen auch Hofübernahme, Betriebsführung und -optimierung am Programm.Es wird eine Kombination aus gängigen agrarwissenschaftlichen Fächern von Bodenkunde bis Pflanzenbau kombiniert mit neuen Themen wie Berg- und Grünland, Tierwohl, oder Wein- und Obstbau unterrichtet. Agrartechnologie und -management kann man am FH Campus Wels und Agrarmanagement und -innovationen am Campus Steyr studieren.