2026 in Linz

Erstmals mehr Geld für Öffis als Straßenbau

Nicht nur der Ausbau des Bus-Netzes sondern auch der "Masterplan Gehen" werden vorangetrieben. 

Linz. "Wir investieren erstmals mehr in den öffentlichen Verkehr als in den Straßenbau. Das Zusatzbudget für die Linien 13, 14 und 48 ist ein Quantensprung in der städtischen Verkehrspolitik“, freut sich Vzbg. Martin Hajart (ÖVP) als Mobilitätsreferent. 

Mit 14,5 Millionen Euro wird heuer ein absoluter Rekordbetrag aus dem städtischen Budget in den Ausbau der Öffis – konkret in die Planungen und Anschaffung der Busse für die Linien 13 und 14 sowie die O-Buslinie 48 – investiert. Das sonstige Investitionsbudget in den Bereich „Straßenbau und Verkehr“ (inkl. Rad- und Gehwege, Beleuchtung, etc.; ohne ÖV) beträgt 12,9 Millionen Euro.  

Bim bis zum Pichlinger See

2026 soll Klarheit über weitere Ausbauschritte im Öffi-Verkehr bringen: Bis 2032/33 wird seitens der ÖBB der 4-gleisige Ausbau der Westbahnstrecke abgeschlossen sein. "Bis dahin braucht es die bereits seit langem angekündigte Verlängerung der Straßenbahnlinie von der Solar City in den Südpark und weiter bis zum Bahnhof Pichling. Damit wäre nicht nur das Freizeitareal Pichlinger See bequem mit der Straßenbahn erreichbar, sondern es wäre dort auch die Chance für einen großen Park & Ride Parkplatz gegeben", so Hajart. 

Zudem soll heuer noch die mögliche Verlängerung der Stadtteilbuslinie 194 (Froschberg nach Leonding) zur Erschließung der Neuen Heimat geprüft werden.

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