Von 72 Kinderkostümen wurden 26 beanstandet. Das ist mehr als ein Drittel.
Das Land Oberösterreich warnt rechtzeitig zur Faschingszeit vor unsicheren Kinderkostümen. Bei einer Schwerpunktaktion der Abteilung von Konsumentenschutzlandesrat Stefan Kaineder (Grüne) wurden 72 Kinderkostüme überprüft, davon mussten 26 beanstandet werden, also mehr mehr als ein Drittel.
- LH Stelzer startet LinkedIn-Livetalk zu Energie und Standort
- Unvergessliche Abende: Diese Musical-Highlights gibt es jetzt bei Lidl Experiences
- Jugendliche stachen wie wild auf 37-Jährigen ein
Hauptproblem ist die leichte Entflammbarkeit der Materialien, zudem wurden in einigen Proben gesundheitsschädliche Stoffe festgestellt. Viele Kostüme bestehen aus dünnen Kunstfasern, die sich in der Nähe von Kerzen, Wunderkerzen oder offenem Feuer rasch entzünden können. Unauffällig verliefen hingegen die Kontrollen von Faschingsschminke aus dem österreichischen Handel, bei der keine Beanstandungen festgestellt wurden. „Fasching soll Freude machen, gerade für unsere Kinder. Dafür müssen Kostüme und Schminke sicher sein“, betonte Kaineder.
Auf geprüfte Qualität achten
Eltern wird geraten, auf geprüfte Qualität zu achten, Kostüme vor dem ersten Tragen zu waschen, lange Kordeln zu vermeiden und stark riechende Masken nicht direkt auf der Haut zu tragen. Derzeit werden weitere 18 Kinderkostüme aus stationärem Handel und Online-Shops untersucht.