Von 26. bis 28. Mai

FEM*tastica-Festival feiert in Linz Premiere

Mehr als die Hälfte der Linzer Bevölkerung ist weiblich. So gesehen gehört die Hälfte der Stadt den Linzerinnen. Das schlägt sich jedoch nicht in allen Bereichen nieder. 

Linz. Bei FEM*tastica, den langen Nächten des Feminismus, können alle Linzer die „FEM*tastische“ Seite ihrer Stadt entdecken. Das Event bietet von Montag bis Mittwoch (26. bis 28. Mai) eine bunte Mischung aus Veranstaltungen an– direkt von und mit Organisationen, die tagtäglich Feminismus in ihrer Arbeit leben und weiterentwickeln. 

Am Montag gibt es eine offene Nähküche, einen Stopfsalon, ein Fußballspiel und einen Breakdance-Schnupperworkshop. Zum Abschluss des ersten Abends wird in der Kapu der Film „Oh Yeah, She Performs!“ gezeigt. 

Das Frauenmagazin „Welt der Frauen“ öffnet am Dienstag  seine Redaktionstüren und bietet die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Der katholische Familienverband bietet ein Seminar zum Thema „Raus aus der Stressfalle – rein in den Energiemodus“ an.

Am Mittwoch wird gemeinsam an der Donaulände gepicknickt und ab 19 Uhr mit DJ Mina Mora gefeiert.

Alle können dabei sein, wobei sämtliche Angebote kostenlos sind!  Mit 18 Programmpunkten zeigt FEM*tastica ganz klar: zahlreiche Institutionen, Vereine und Organisationen arbeiten tagtäglich an einer geschlechtergerechten Stadt. 

„In vielen Bereichen führte die Pandemie zu einer Retraditionalisierung der Geschlechterrollen, weshalb es gerade jetzt einer aktiven Frauenpolitik auf allen Ebenen bedarf. Nach wie vor hat die Frage nach Verteilungsgerechtigkeit nichts an Bedeutung verloren. Egal ob Macht, Geld oder unbezahlte Sorgearbeit - an der gesellschaftlichen Ungleichheit zulasten der Frauen hat sich noch nicht genug geändert und es bleibt vieles zu tun“, sagt Frauenstadträtin Eva Schobesberger (Grüne).

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