Feuer-Mord: Tochter klagt an

Callgirl (24) schwer belastet

Feuer-Mord: Tochter klagt an

Knalleffekt im Mordfall Erich S.: Die Tochter belastet die Verdächtige schwer.

Während die 24-jährige Sharon G. nach einem angeblichen schizophrenen Schub auf der Psychiatrie in Linz liegt und nicht ansprechbar ist, ergibt sich für die Ermittler ein völlig neuer Anknüpfungspunkt, wonach der Tod von Erich S. in Steyr kein Sex-Unfall oder eine Vertuschungsaktion, sondern ein eiskalt geplanter Vorsatz war. Zuletzt behauptete das Callgirl, allen Zeugenaussagen zum Trotz, über ihren Anwalt, „gar nicht bei ihm in der Wohnung gewesen zu sein“.

"Sie hatte schon damals diese Gedanken im Kopf"
ÖSTERREICH sprach mit der Tochter des Mordopfers, Verena B., die in St. Valentin lebt und die befürchtet, dass sich das verdächtige Callgirl als „unzurechnungsfähig“ vor der Verantwortung für die schreckliche Tat drücken könnte: „Die Sharon schrieb mit vor einigen Monaten, weil sie mich kennenlernen wollte.“ Dass sich die Linzerin ausgerechnet zu einem Zeitpunkt bei der 18-Jährigen meldete, als sich deren Vater gerade von der jungen Geliebten trennte, mag seltsam genug sein – noch merkwürdiger war, „dass sie damals schon gesagt hat, dass sie den Erich am liebsten anzünden wollte. Also hatte sie schon länger solche furchtbaren Gedanken im Kopf!“

Verdächtige outete sich 
in E-Mail als Satanistin
Außerdem soll sich Sharon – laut ihrem Anwalt Mutter zweier Kleinkinder – in den Facebook-Mails geoutet haben: „Sie schrieb auch mehrmals darüber, dass sie eine Satanistin ist.“ Verena B. will ihre Aussagen in den nächsten Tagen auch gegenüber der Polizei wiederholen. Für die Beschuldigte gilt weiter die Unschuldsvermutung. Roland Kopt

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