Killte Sex-Mafia Lehrling?

Mallorca

Killte Sex-Mafia Lehrling?

Nach dem Todessturz eines 17-Jährigen auf Mallorca wollen die Eltern endlich Klarheit.

Der mysteriöse Balkonsturz eines oberösterreichischen Schlosserlehrlings Mitte August 2012 – ÖSTERREICH berichtete – bleibt ungeklärt. Die Familie des damals 17-jährigen Andreas lässt nichts unversucht, um die Wahrheit über das, was in der Nacht von 16. auf 17. August 2012 in Palma de Mallorca wirklich passiert ist, zu erfahren.

Top-Cop: »Der Fall war 
tatsächlich ganz anders«

Deshalb hat sich die Familie nun hochklassige Hilfe geholt. „Wir haben Josef Wilfing gebeten, sich den Fall anzusehen“, so Hannelore Kletzl (siehe Interview).
Der pensionierte deutsche Starermittler und Ex-Chef der Münchner Mordkommission überprüfte den Fall, zog Fallgutachter und Chirurgen zurate und kam zu einem den Verdacht der Familie bestätigenden Ergebnis: „Es war alles ganz anders.“ Die spanische Policia ging davon aus, dass Andreas Kletzl von der Außenstiege des Hotel Obelisco gestürzt sei. Dem widerspricht Wilfing. Andreas sei von einem Balkon eines Zimmers im sechsten Stock gestürzt. Der Sturzwinkel sei belegbar. Zudem wurde neben der Leiche ein Kondom gefunden, das aber nie auf DNA-Spuren untersucht wurde.

Der Verdacht: Andreas Kletzl wäre in einen Konflikt mit schwarzafrikanischen Prostituierten geraten und von Zuhältern in den Tod getrieben worden.

Opfer-Mutter Hannelore Kletzl im Talk:
Quälende Ungewissheit

ÖSTERREICH: Frau Kletzl, nach dem Tod Ihres Sohnes Andreas sind noch immer viele Fragen ungeklärt.
Hannelore Kletzl: Ja, leider. Die Ungewissheit, was damals genau passiert ist, quält uns sehr.

ÖSTERREICH: Haben Sie nach mehr als 20 Monaten noch Hoffnung, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt?
Hannelore Kletzl: Ich hoffe sehr. Um mit allem abschließen zu können, wollen wir endlich Antworten.

ÖSTERREICH:
Sie haben einen deutschen Star-Ermittler um Hilfe gebeten.
Hannelore Kletzl: Ja. Wir haben Herrn Wilfing gebeten, uns zu helfen. Er hat eine Mappe mit Informationen an das Außenamt geschickt, damit neu ermittelt wird.

OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten