Oberösterreich setzt auf Renaturierung: 18 Hektar im Unteren Kremstal werden ökologisch aufgewertet.
Kremsmünster. 19,4 Mio. Euro fließen in die Renatuierung von Krems und Sulzbach im Unteren Kremstal, am 9. Jänner erfolgte der Spatenstich im Beisein von Nobert Totschnik, Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft. Die Renaturierung bietet nicht nur einen ökologischen Mehrwert sondern schafft auch wertvolle Naherholungsräume und einen Hochwasserschutz. .
Derzeit sind die Gewässer im Projektgebiet stark reguliert: Gerade Linienführung, verbaute Ufer und Sohlschwellen prägen das Bild. Doch das wird sich nun ändern. Ziel der Maßnahmen ist es bis 2028, einen naturnahen Flusslauf mit Mäandern und vielfältigen Strukturen zu schaffen.
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Wasserminister Totschnig (ÖVP): „Mit der Renaturierung der Krems verwandeln wir eine frühere ‚Wasserautobahn‘ in einen wertvollen Lebens- und Erholungsraum. Das Projekt zeigt, wie sich Ökologie und Naherholung vereinen können zum Wohl der Bevölkerung und der Natur. Besonders freut es mich, dass dieses Projekt aus einer aktiven Bevölkerungsbeteiligung in Form eines Flussdialogs hervorgegangen ist. Insgesamt werden rund 19 Millionen Euro investiert, davon stellt das Wasserwirtschaftsministerium mehr als 11 Millionen Euro zur Verfügung."
Die Umsetzung des Projekts in den Gemeinden Kematen an der Krems, Kremsmünster und Piberbach wird voraussichtlich bis Ende 2027 abgeschlossen sein.