Oberösterreich lud Baby zur Mitgestaltung ein

Zweieinhalb Jahre

Oberösterreich lud Baby zur Mitgestaltung ein

Der kleine, adoptierte Afrikaner war eben erst eingebürgert worden und bekam daher Post vom Land. Nur lesen konnte er sie nicht.

Ein erst zweieinhalbjähriger gebürtiger Afrikaner ist vom Land Oberösterreich zur aktiven Mitgestaltung eingeladen worden. Das Kleinkind erhielt laut ORF im Zuge seiner Einbürgerung einen Brief mit einer Broschüre und einer DVD über das Bundesland sowie Noten und Text von Bundes- und Landeshymne.

Kleiner Afrikaner adoptiert
Der Bub war von einem oberösterreichischen Ehepaar adoptiert worden. Wie alle in den vergangenen Monaten eingebürgerten Menschen bekam auch er einen Willkommensbrief der Landesregierung: Mit "sehr geehrter Herr" wird das Kind darin begrüßt und eingeladen. Der Zweieinhalbjährige kann laut Auskunft seiner Adoptiveltern zwar schon gut sprechen und laufen, mit dem Lesen tut er sich aber noch schwer.

Geburtsdaten verschwunden
Das Land Oberösterreich begründet den Irrtum mit einem EDV-Fehler: Bei einer der Listen mit den Daten von 7.000 neuen Bürgern seien die Geburtszahlen weggefallen. Deshalb seien junge Menschen in gleicher Weise angeschrieben worden wie Erwachsene.

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