Heuer Bedarfsplanung

oö. Pflegestrategie 2040 setzt auf Eigenverantwortung

Etwa 1,8 Milliarden Euro – und damit der höchste Investitionsbetrag im Landesbudget – werden 2026 für den Bereich Gesundheit ausgegeben. 

. "Wir stellen uns den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft. Mit unserer gesamthaften oö. Pflegestrategie 2040 richten wir gemeinsam mit dem Gemeindbund, Städtebund und den Regionalen Träger Sozialer Hilfen unsere Systeme konsequent auf die Zukunft aus", sagte am Donnerstag Sozial-Landesrat Christian Dörfel (ÖVP). 

"Angesichts der demographischen Entwicklung ist es wichtig innerhalb der Bevölkerung Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Pflege und Betreuung aktiv gestaltet werden muss. Einerseits durch die Betroffenen selbst, indem jede und jeder Einzelne Maßnahmen setzt, um möglichst lang selbstbestimmt in der gewohnten Umgebung leben zu können. Dafür wird es notwendig sein, das eigene Zuhause zum Beispiel durch Digitalisierung betreuungs- und pflegefit zu machen sowie bauliche Barrieren zu reduzieren. Ziel muss es sein, möglichst lang durch eigenes Zutun am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen", sagt  Cornelia Altreiter-Windsteiger, die Leiterin Abteilung Soziales. 

Die Pflegestrategie 2040 wird in Etappen umgesetzt: Mit der Fachkräftestrategie Pflege, der Gründung von ALTER OÖ sowie der Entwicklung der Betreuungsarchitektur 2040 wurden bereits wichtige Eckpfeiler gesetzt. Mit der Bedarfs- und Enwicklungsplanung folgt im Jahr 2026 der nächste Schritt. 

Heuer stehen 84 Lehrgänge mit 1.878 neuen Plätze für eine Ausbildung im Bereich der Betreuung und Pflege zur Verfügung – ein absoluter Höchststand. Aktuell sind 9.832 Mitarbeiter in der Pflege tätig, 2.239 Personen absolvieren eine Ausbildung. 

Bis Ende 2026 soll die Implementierung der neuen Pflegedokumentation in allen Organisationen abgeschlossen sein  und eine Zeitersparnis bringen.

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