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177.000 Euro Schaden

Polizei schnappte Internet-Betrüger

Ein Oberösterreicher soll im Internet Geschäfts-Partner um 177.000 Euro geprellt haben. Nun kam ihn die Polizei auf die Schliche.

Um insgesamt 177.000 Euro soll ein 44-jähriger Oberösterreicher Geschäftspartner in ganz Europa geprellt haben. Zahlreiche Internet- und Kreditbetrügereien gehen auf das Konto des Mannes, so die Sicherheitsdirektion in einer Presseaussendung am Donnerstag. Bisher sind 66 Geschädigte in Österreich, Deutschland, Holland und Spanien ausfindig gemacht worden.

Er bot im Internet Ware an, lieferte aber nicht
Im Mai 2006 gingen bei der Linzer Polizei mehrere Anzeigen wegen Internet-Betrügereien ein. Das Strickmuster war immer das selbe: Auf einer Online-Auktionsplattform wurde Unterhaltungselektronik angeboten, die ersteigert und bezahlt, allerdings nie geliefert wurde. Das Einzahlungskonto war unter einem falschen Namen eröffnet worden.

Konten unter falschen Namen
Die Ermittlungen führten die Beamten zu einem 44-jährigen Mann aus dem Bezirk Gmunden. Der Fall weitete sich immer weiter aus, im Laufe der Ermittlungen konnte die Polizei dem Verdächtigen weitere Betrügereien nachweisen. So soll er auch mit gefälschten Dokumenten Konten unter falschem Namen eröffnet und Kredite aufgenommen haben. Der 44-Jährige, der großteils geständig ist, wurde festgenommen

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