Salzburg

Drama um die kleine Viktoria

viktoria
© Lassing

Über dieses Schicksal diskutiert derzeit ganz Österreich – jetzt reden erstmals die Eltern. So stürzte ihre kleine Viktoria (3) in die Salzach.

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„Die Ungewissheit ist das Schlimmste für uns“, flüstern Christian Wenzel (43) und seine Frau Gerlinde (31): „In drei Wochen hat Viktoria ja ihren vierten Geburtstag“, bricht die Mutter in Tränen aus.

Die Eltern der kleinen Viktoria (3) aus Oberndorf bei Salzburg machen derzeit den Albtraum ihres Lebens durch: Die Jüngste im „Drei-Mäderl-Haus“ war am Karfreitag nachmittags beim Spielen mit ihren zwei Schwestern Patricia (8) und Clarissa (9) vermutlich in den Salzach-Fluss gefallen (ÖSTERREICH berichtete).

Die Mutter war an dem sonnigen Tag immer in der Nähe ihrer Kinder, sie ging nur kurz vom Garten in die Wohnung, um ihre Kinder mit einem Eis zu überraschen, wie sie im Interview mit ÖSTERREICH schildert.

Herzkrank
Die 31-Jährige lief schnell in die Wohnung im ersten Stock des Wohnblocks. Dort warf sie noch in aller Eile ein Auge auf ihren herzkranken Mann. Christian Wenzel war gerade erst aus dem Krankenhaus entlassen worden und lag im Haus, um sich zu schonen.

Angst vorm Wasser
Als die Mutter auf dem Weg zurück zu ihren Kindern war, fehlte ihr Nesthäkchen plötzlich.

In einem unbeobachteten Moment war Viktoria mit ihrer Trinkflasche in der Hand zur nahen Salzach gelaufen – und ist vermutlich hineingestürzt.

„Sie hat doch vor dem vielen Wasser immer so große Angst gehabt“, schluchzt die Mutter jetzt. Und weiter: „Wir sind immer nur gemeinsam zum Entenfüttern hin.“ Und auch der Vater erklärt: „Die Salzach war zum Spielen für die Mädel verboten.“

300 Einsatzkräfte auf der Suche
Wenige Minuten nach Viktorias Verschwinden begann die fieberhafte Suche nach dem Kind: 300 Einsatzkräfte suchten drei Tage lang nach dem blonden Mädchen – doch ohne Erfolg.

Wenig Hoffnung
Nach menschlichem Ermessen gibt es nun keine Hoffnung mehr, dass Viktoria noch lebt, die Suchaktion wurde am Montag eingestellt.

Dennoch wollen die Eltern nicht aufgeben. „Viktoria fehlt uns so, ohne sie ist es so unerträglich still“, so ihre verzweifelte Mutter.

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