Schwere Unfälle auf der Tauernautobahn

Im Reiseverkehr

Schwere Unfälle auf der Tauernautobahn

Sechs Verletzte nach Sekundenschlaf - Umfangreiche Verkehrsbehinderungen.

Im Reiseverkehr auf der Tauernautobahn (A10) sind Samstagnachmittag beziehungsweise -abend schwere Unfälle passiert, berichtete die Landespolizeidirektion Salzburg am Sonntag. Sechs Personen wurden verletzt. Zudem gab es umfangreiche Verkehrsbehinderungen.

Nach einem Sekundenschlaf kam ein 50-jähriger Deutscher mit seinem Wagen auf der Höhe der Ausfahrt Pfarrwerfen von der Salzburger Richtungsfahrbahn ab und prallte gegen die Leitschiene und durchbrach sie. Dabei überschlug sich das Auto bis er zuletzt auf dem Dach liegen blieb. Der Lenker und vier seiner Mitfahrer im Alter von fünf bis 41 Jahren wurden in das Krankenhaus Schwarzach eingeliefert beziehungsweise suchten sie es selbstständig auf. Eine ebenfalls mitfahrende 39-jährige Hochschwangere wurde vom Notarzthubschrauber dorthin geflogen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

© Feuerwehr Hallein

Weiterer Auffahrunfall

Durch den Unfall kam es zu einem Auffahrunfall mit zwei weiteren Pkw. Dabei entstand nur Sachschaden. Für die Landung des Hubschraubers und die Bergung der Verletzten wurde die A10 total gesperrt, für die Unfallaufnahme war sie nur einspurig befahrbar. Ein umfangreicher Stau war die Folge.

In der Gegenrichtung kam eine 21-jährige Deutsche mit ihrem Pkw aus vorerst unbekannten Gründen ins Schleudern und prallte gegen die Leitschiene. Ihr Wagen fing Feuer. Die Frau konnte sich aus dem Auto befreien und blieb unverletzt. Die Feuerwehr Hallein löschte den Brand. Auch in diesem Fall wurde die A10 vorübergehend gesperrt - in Richtung Villach komplett, in Richtung Salzburg war sie nur einspurig passierbar.

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