Pater Laurent Chardey

Geistlicher wurde verfolgt und bedroht

Stalker-Alarm um Pater beim Joggen

Nach dem zweiten vermeintlich rassistischen Vorfall wird nun die Erzdiözese aktiv.

Salzburg. Eigentlich hatte sich Pater Laurent Chardey (39) aus Togo, der seit einem Jahr als Priester in Salzburg arbeitet und parallel dazu an der Uni promoviert, bislang in Österreich wohl gefühlt.

Aufgelauert. Bislang. Denn nachdem ein Autofahrer dem Geistlichen seit Sommer bereits zum 2. Mal beim Joggen auflauerte, ihn verfolgte und bedrohte, bekam es Chardey mit der Angst zu tun.

Nachgefahren. Zuletzt wurde der Pater vergangenen Donnerstag, als er in Morzg in der Nähe des Pfarrhofes seine Runden drehte, abgepasst und vom Lenker mit den Worten „Was machen Sie hier? Was tun Sie hier?“ angeschrien. Als sich der eingeschüchterte Ordensmann daraufhin auf den Heimweg machte, fuhr ihm der Stalker hinterher. „Ich hatte große Angst“, so Chardey.

Anzeige. Der Autofahrer, der ein Wunschkennzeichen der Stadt am Wagen hat, rief selbst die Polizei und unterstellte dem Pater, in einer Siedlung zu spionieren – worauf Chardey kontrolliert wurde. Die Erzdiözese will nun Anzeige erstatten.

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