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Hintergrund

Schwere Verkehrsunfälle in Österreich

Eine Chronologie mit schweren Verkehrsunfällen in Österreich seit dem Jahr 2000, die jeweils mindestens fünf Todesopfer gefordert haben:

15. Juni 2000:
Auf der Westautobahn sterben im Gegenverkehrsbereich bei Haag in Niederösterreich sechs Menschen, als ein Sattelschlepper umkippt und zwei Pkw unter sich begräbt.

17. Juni 2000:
Bei einem Frontalzusammenstoß auf der LH11 in der Nähe von Gänserndorf in Niederösterreich sterben fünf Menschen. Ein Wagenlenker verbrennt bis zur Unkenntlichkeit.

21. August 2000:
In einem Gegenverkehrsbereich auf der Westautobahn bei Pöchlarn schlitzt der Anhänger eines schleudernden Lkw das obere Deck eines deutschen Doppeldeckerbusses auf. Acht Jugendliche werden getötet, 23 zum Teil schwer verletzt.

1. Mai 2001:
Auf der Inntalautobahn beim Vomp in Tirol sterben sechs Menschen, nachdem ein Bus außer Kontrolle und durch die Leitschiene auf die Gegenfahrbahn gerät. 53 Businsassen werden verletzt. In den folgenden Tagen sterben zwei weitere Passagiere im Krankenhaus. Bei den Opfern handelt es sich um Tiroler auf der Rückfahrt von einem Ausflug.

2. November 2001:
Fünf Todesopfer fordert ein Überholmanöver auf der Felbertauernbundesstraße bei Matrei in Osttirol. Die Feuerwehren kann nur noch die Leichen aus den total demolierten Wracks schneiden.

21. März 2002:
Ein mit einer mazedonischen Familie aus Rüsselsheim in Deutschland besetzter Pkw prallt in der Gemeinde Klaus in Oberösterreich gegen einen entgegenkommenden Lkw. Vier Mitglieder der Familie sind sofort tot. Ein achtjähriger Bub stirbt später im Spital.

4. Juli 2002:
Fünf Tote und acht Schwerverletzte - das ist die Bilanz nach zwei Pkw-Unfällen im obersteirischen Bezirk Liezen. Bei Gröbming gerät ein Pkw auf die Gegenfahrbahn und kollidiert mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Auf der Umfahrung Steinach kommt ein Pkw von der Straße ab und überschlägt sich.

30. September 2002:
Bei mehreren Massenkarambolagen im dichten Nebel auf der A1 zwischen Schörfling und Seewalchen in Oberösterreich kommen sieben Verkehrsteilnehmer sofort ums Leben, eine achte Person stirbt im Spital. Fast 100 Autos sind verwickelt, 57 Personen erleiden Verletzungen.

18. Juli 2003:
Ein Geländewagen prallt auf der A2 bei Pinkafeld im Burgenland gegen die Mittelleitschiene. Das Auto wird durch die Luft katapultiert, es kommt zu einer Kettenreaktion. Der Geländewagen kracht im Flug gegen einen Pkw. Beide Lenker, ein Mann und eine Frau, kommen ums Leben. Unmittelbar darauf prallt ein mit zwei Frauen und zwei Kindern besetztes steirisches Fahrzeug in die Unfallstelle. Für eine Mutter und ihr Kind sowie für die Beifahrerin kommt jede Hilfe zu spät. Ein Bub wird schwer verletzt.

10. August 2004:
Bei einem Busunfall am Dürrnberg bei Hallein in Salzburg sterben fünf Menschen, 40 werden verletzt. Der überwiegend mit Briten besetzte Reisebus stürzt 30 Meter über einen Abhang. Auslöser ist ein vorschriftswidriges Überholmanöver eines Kleinbusses, der in der Folge den Reisebus touchiert.

22. September 2005:
Ein vollbesetzter rumänischer Pkw fährt zwischen St. Pölten und Loosdorf gegen einen Brückenpfeiler. Der Lenker dürfte eingeschlafen sein. Für alle fünf Insassen kommt jede Hilfe zu spät.

6. August 2006:
Bei einem Unfall im Gleinalmtunnel der Pyhrnautobahn (A9) nördlich von Graz gehen zwei Autos in Flammen auf. Fünf Personen in einem Pkw verbrennen bis zur Unkenntlichkeit.

28. Oktober 2006:
Zwei Pkw stoßen auf der B303 in Obermallebarn in Niederösterreich frontal zusammen. Alle sechs Insassen in den Autos sind auf der Stelle tot. Bei den Opfern handelt es sich um drei Erwachsene und drei Kinder.



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