Heißer Früh-Sommer

Seit Pfingsten: Vier Bade-Tote in Österreich

Schon wieder musste ein lebloser Schwimmer aus einem See geborgen werden. Für den 93-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. 

Wien/Kärnten. Nächstes Badedrama in Österreich: Ein Pensionist ist am Dienstagnachmittag bei Annenheim am Ossiachersee im Bezirk Villach ums Leben gekommen. Der Einheimische war aus noch unbekannten Gründen plötzlich leblos im Wasser getrieben.

Reanimationsmaßnahmen von Wasserretter und Notarzt blieben erfolglos. Der 93-Jährige war bereits tot. Bei dem furchtbaren Vorfall in Kärnten handelt es sich schon um den vierten Badetoten in Folge seit dem Pfingstwochenende. 

Der erste furchtbare Unfall ereignete sich bereits am Sonntag. Ein 22-jähriger Rumäne aus St. Veit/Glan hatte beim Schwimmen im Längsee einen Schwächeanfall und ging unter. Er wurde nach 40 Minuten von den Einsatzkräften aus 14 Metern Tiefe geborgen. Kurze Zeit danach starb er im Spital. 

Suchaktion beim Pier 22

Nur einen Tag später, am Pfingstmontag, kam es am Nachmittag in der Bundeshauptstadt zur nächsten Tragödie: Ein Wiener (27) mit türkischen Wurzeln soll beim Pier 22 bei der Neuen Donau von einem Boot aus ins Wasser gesprungen und untergegangen sein. 

Nach der Bergung, die Suche hatte länger gedauert,  konnte nur mehr den Tod des 27-Jährigen festgestellt werden. Die genaue Ursache, warum der Mann untergegangen war, ist noch immer unklar. Eine Obduktion wurde angeregt. 

Im Strandbad in Klagenfurt kam es am gleichen Tag zu einem weiteren Todesfall im Strandbad Klagenfurt. Dort soll ein 69-Jähriger einen Herzinfarkt erlitten haben. Der Mann trieb reglos im Wasser. Alle Versuche ihn wiederzubeleben scheiterten.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten